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Konzert

Gospels brachten Schwung in Kirche

Der Undorfer Kirchenchor erntete für eine zeitgenössische Messe viel Beifall.
Von Paul Neuhoff

Chorleiter Prof. Norbert Düchtel hatte mit dem Kirchenchor die „Mainzer Messe“ einstudiert.  Foto: Paul Neuhoff
Chorleiter Prof. Norbert Düchtel hatte mit dem Kirchenchor die „Mainzer Messe“ einstudiert. Foto: Paul Neuhoff

Nittendorf.Seit mehr als 20 Jahren gibt es am dritten Sonntag im November in der Pfarrkirche St. Josef die vom Nittendorfer Verein für Kultur und Brauchtum und der Pfarrei gemeinsam organisierte festliche Musik. Standen in der nachmittäglichen Stunde bisher eher klassische Konzerte und Gesänge auf dem Programm, so wagte der Kirchenchor unter der Leitung von Prof. Norbert Düchtel heuer den Sprung zur zeitgenössischen Musik. Der Versuch glückte. Mit der „Mainzer Messe“, einer deutschen Gospelmesse von Thomas Gabriel, trafen die Sänger den Geschmack des Publikums in der voll besetzten Undorfer Kirche.

Die gut 20 Mitglieder des Chors, unterstützt von Instrumentalisten des Music-College Regensburg, die etwa mit Posaune, Saxophon, Trompete oder Drums brillierten, brachten frische, kräftige, aber nie überzogen laute Klänge in den Kirchenraum. Zwischen den einzelnen Teilen der Messe, wie Gloria, Kyrie oder dem Sanctus, hörten die Besucher Gospels oder Lieder von zeitgenössischen Komponisten wie John Rutter oder Carol King. Der Vortrag des Chores war immer professionell und stimmig, die oft kräftigen Schlussakkorde endeten punktgenau.

Rebecca Horn überzeugte, auch im Duett mit Laura Detterbeck, mit wunderbarer, klarer Stimme. Ulli Forster am Piano begleitete mit sehr fein abgestimmtem Spiel die Sänger. Durch die festliche Stunde hatte Chorleiter Norbert Düchtel geführt, der sich eingangs bei den Mitwirkenden für ihr Engagement bedankte und neue Klänge in Undorf versprach. In den Dank bezog Düchtel auch das MZ-Medienhaus für die hervorragende pressemäßige Unterstützung ein.

Die Zuhörer quittierten das Konzert nach zwei Zugaben mit langanhaltendem Applaus. Die Reaktionen reichten von „großartig“ bis „Wahnsinn“. So mancher wünschte sich auch einen „echten“ Gottesdienst mit diesen frischen, mitreißenden Gesängen.

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