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Jubiläum

Großartiger Einsatz gläubiger Frauen

Frauenbund Wenzenbach feierte sein 60-jähriges Bestehen. Neben dem Dienst für kirchliche und soziale Belangen kommt die Gemeinschaft nicht zu kurz.
Von Ralf Strasser, MZ

  • Die für 40- und 50-jährige Vereinszugehörigkeit Geehrten, darunter auch die Vorsitzende Emmy Preisler (r.). Foto: Strasser
  • Für 25 Jahre im Frauenbund ehrte Vorsitzende Preisler diese Damen. Foto: Strasser

Wenzenbach. Sechs Jahrzehnte Frauenbund in Wenzenbach. 60 Jahre Engagement für kirchliche Belange, sich kümmern um die Schwachen in der Gemeinschaft, sich einsetzen für den sozialen Umgang miteinander. All das – und noch viel mehr – galt es zu feiern, mit einem Festakt, gemütlich, in aller Bescheidenheit und optisch geprägt vom blauen Frauenbundschal. Die Feier begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter, den Pfarrer Johann Babel zusammen mit Dr. Hans Gleixner zelebrierte. Der Seelsorger sprach dabei von Dankbarkeit für den Frauenbund als einen Eckpfeiler der katholischen Kirche in der Gemeinde.

Acht Zweigvereine folgten der Einladung der Wenzenbacher Damen zum Festakt in den Saal des Gasthauses Menzo, begleitet von heiterer Stimmung und durchaus humoriger Musik der „Siebengscheiten“, die es verstanden, mit Geige, Bass und Akkordeon die gute Laune auch mit Noten auszudrücken. Emmy Preisler, die Sprecherin des vierköpfigen Führungsteams des Wenzenbacher Zweigvereins, eröffnete den Abend mit einem Rückblick, „damit ihr auch wisst, warum wir heute zusammensitzen“.

Sie erinnerte an die Gründung am 22. August 1954 mit 32 Frauen, dem geistlichen Rat Pfarrer Brumbacher und der ersten Vorsitzenden Sofie Hartl. Preisler lenkte den Blick auf zahlreiche Aktivitäten. „Wir bemühen uns, ein gutes und vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen, das alle anspricht“, betonte Preisler und verwies auf die Aktivliste, die liturgische Feiern, Gebetsstunden, Andachten, Kreuzwege oder Wallfahrten auf der einen und Wanderungen, Besichtigungen, Kochen, Faschingsgaudi, Lesungen oder den Missionsstrickkreis auf der anderen Seite umfasst.

Eine Bilanz, die Pfarrer Johann Babel noch in seiner Gottesdienstpredigt mit einem augenzwinkernden „ohne Frauenbund, da bist a armer Hund“ kommentiert hatte. Allein die karitativen Aktivitäten für KUNO, VKKK oder „Frauen in Not“ seien vorbildlich, so Babel. 110 Damen zollten diesen Unternehmungen ihren Respekt und feierten mit, darunter auch Bürgermeister Sebastian Koch, der ein Gastgeschenk übergab. „Die Einheit in der Vielfalt liegt mir sehr am Herzen. Dies gilt es zu bewahren, deshalb meine Unterstützung für jedes Jahrzehnt Frauenbund mit je 100 Euro.“

Pfarrer Babel erhob sein Glas und reihte sich ein in die große Zahl der Gratulanten, von Pfarrer Franz Weigl und Bürgermeister a.D. Schmid bis zur Bezirksleiterin Anneliese Hoibl, die „mit großer Freude sieht, wie sich die Frauen tatkräftig, kompetent und solidarisch einsetzen.“ Stellvertretende Diözesanvorsitzende Luise Fischer hatte mit dem „Goldenen Kreuz mit Stein“ eine der höchsten Auszeichnungen des Diözesanverbandes mitgebracht. „Für Mitglieder, die mit ihrer Treue den Bogen vom Ursprung bis zur Bereitschaft zum Wandel spannen“, sagte Ehrenmitglied Christa Baldauf.

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