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Musical

Große Bühne für Kinderchor Hainsacker

Mehr als 50 Sänger und Helfer benötigte die Aufführung „Ein unvergesslicher Advent“ im Aurelium. 450 Besucher waren dabei.
Von Josef Dummer

Der Kinderchor Hainsacker versetzte die 450 Besucher im Aurelium in Adventsstimmung.  Foto: Josef Dummer
Der Kinderchor Hainsacker versetzte die 450 Besucher im Aurelium in Adventsstimmung. Foto: Josef Dummer

Lappersdorf.Es war eine gute Wahl, dass der Kinderchor Hainsacker mit seinem diesjährigen Musical erstmals ins Aurelium gegangen ist. Der bisherige Veranstaltungsort für die mittlerweile 13 Aufführungen im Pfarrsaal Hainsacker wäre für die überraschend hohe Anzahl von 450 Besuchern bei weitem zu klein gewesen.

Die Freude am Spiel war den 30 Chorkindern, unterstützt von zehn jugendlichen und erwachsenen Mitspielern sowie einer Band aus sieben Musikern unter der Gesamtleitung von Beate Petz, buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Alle fühlten sich wohl auf der großen Bühne des Aureliums.

Spenden gingen an Projekt „Fundasal“

Ruth Aigner von der Fachstelle Weltkirche in Regensburg stellte eingangs das Projekt „Fundasal“ vor, dem die Spenden der Besucher zugutekommen werden. Für das diesjährige Musical hatte die Leiterin Petz das Stück „Ein unvergesslicher Advent“ ausgesucht, dessen Buch und Musik von Klaus Heizmann sowie die Liedtexte von Dagmar Heizmann-Leucke vom Haus der Musik in Wiesbaden stammen. Bei der Stücksuche ist es ihr immer wichtig, wie die Leiterin sagte, dass „die biblische Botschaft und der Glaubenshintergrund im Sinne einer Verkündigung als Werte vermittelt werden, die für unsere Gesellschaft heute so entscheidend sind“.

Die Kinder seien am Veranstaltungstag erst das zweite Mal auf der Bühne des Aureliums gestanden, denn zuvor wurde im Pfarrheim Hainsacker geprobt. Voller Stolz meinte die Leiterin: „Der Chor und das Orchester haben das in vielen Monaten Gelernte perfekt umgesetzt“. Gemeinsam mit dem Techniker des Aureliums, Fabian Deml, sowie mit Michael Bogner und Johannes Przymusinski aus der Pfarrei Hainsacker, die den Kinderchor seit Jahren bei der Technik unterstützen, konnte Musik, Chor und Schauspiel perfekt zusammengeführt und als Einheit dargestellt werden, freute sich Petz.

Besucher von Geschichte des Musicals gerührt

Viele Besucher seien gerührt von der Geschichte des Musicals gewesen, wie sie aus späteren Gesprächen wusste. Für Petz war klar, dass die Kinder aus dem Erfolg des Musicals ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl und Selbstbewusstsein mitnahmen.

Viele hätten schon gleich nach der Aufführung gefragt, wann sie das nächste Mal wieder mitspielen dürften. Das Thema des diesjährigen Musicals beeindruckte die jungen Darsteller, weil es tatsachenorientiert war und in die heutige Zeit passte. Im Musical „Ein unvergesslicher Advent“ sollten sich die Kinder und Jugendlichen des Kinderchors Hainsacker mit dem Thema des Wartens und der Bedeutung des Advents auseinandersetzen.

Schulklasse wir im Stück von Lawine überrascht

Es ging darum, dass während eines Wandertags in den Bergen eine Schulklasse von einer Lawine überrascht wird. Plötzlich mussten alle Beteiligten hautnah erleben, was Warten bedeuten kann, gleich dem Warten im Advent auf die Ankunft des Retters. Dabei stellten sich die Darsteller auch der Frage, welchen Sinn Beten hat, ob es Wunder gibt und ob der Inhalt des Weihnachtsfestes nicht im allgemeinen Rummel verloren geht.

Hintergrund

  • Organisation:

    Die Gesamtleitung liegt seit 14 Musicals bei Beate Petz, die den Kinderchor Hainsacker seit 1995 leitet.

  • Beteiligte:

    30 Chorkinder, ein Erzähler (Uli Petz), neun Schauspieler, sieben Bandmitglieder, drei Techniker und drei Helfer für den Bühnenumbau

  • Proben

    : Seit Anfang des Jahres wurde jeweils mittwochs in der Chorstunde von 16.45 bis 17.45 Uhr auf den Auftritt hingearbeitet.

Beate Petz hatte 14 Tage vor der Aufführung im Aurelium alle Teilnehmer zu einem Chorwochenende in den Pfarrsaal Hainsacker eingeladen, bei dem sich die Kinder „mit großer Begeisterung“ auf das spannende Ereignis vorbereitet hatten.

Dabei konnte das 90-minütige Stück, für das schon seit Anfang des Jahres geprobt wird, zum ersten Mal ganz durchgespielt werden, „und vor allem die Solostimmen haben dabei an Sicherheit gewonnen und ihre Passagen ausdrucksstark und gefühlvoll vorgetragen, so wie jetzt selbstbewusst bei der Aufführung“, lobte die Leiterin Petz, die sich bei allen Helfern für das Musical bedankte.

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