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Spende

Große Freude im Thomas Wiser Haus

Mit 5000 Euro werden zwei Wohngruppen unterstützt.
von resi beiderbeck

Bürgermeisterin Irmgard Sauerer (2. v. links) und Vereinsvertreter mit Uschi Winter (2. v. rechts) bei der Spendenübergabe Foto: Beiderbeck
Bürgermeisterin Irmgard Sauerer (2. v. links) und Vereinsvertreter mit Uschi Winter (2. v. rechts) bei der Spendenübergabe Foto: Beiderbeck

REGENSTAUF.Vom 18. Brennberger Christkindlmarkt, der am zweiten Advents-Wochenende stattfand, profitieren benachteiligte Kinder. Das Marktkomitee freute sich, 5000 Euro an das Thomas Wiser Haus in Regenstauf überreichen zu können. Bürgermeisterin Irmgard Sauerer bedankte sich bei Raiffeisenbank-Chef Martin Lehner, bei Mäzen Fritz Neumüller und bei allen Firmen, die ihrerseits mit Spenden zu dem Ergebnis beitrugen. Zusammen mit den Einnahmen aus der Weihnachtsverlosung und dem kompletten Erlös des Adventssingens kam heuer eine besonders stattliche Summe zustande. Diese wurde, einer 18 Jahre währenden Tradition folgend, ergänzt von den Spenden aller Standbetreiber. Sie stellen jeweils ein Drittel ihres Gewinns für den guten Zweck zur Verfügung. Dass die Firma Heider den Stromanschluss gratis erledigte und die Firma Guggenberger fünf Verteilerkästen kostenlos zur Verfügung stellte, wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus. Der Verein „Watterfreunde Brennberg“ legte aus dem Erlös des letzten Turniers noch 300 Euro drauf, so dass auf dem Spendenscheck 5000 Euro standen. Freudestrahlend nahm Uschi Winter für das Thomas Wiser Haus diese Spende entgegen und zeigte sich überwältigt: „Mit einer derart hohen Summe habe ich überhaupt nicht gerechnet. Damit können wir sehr viel Positives bewirken.“ Das ist auch bitter nötig, wie die Bereichsleiterin anschaulich schilderte. In 23 Gruppen leben 160 Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen, die aus verschiedensten Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien sein können. Diese Buben und Mädchen im Alter von Null bis 18 Jahren haben dennoch Glück im Unglück, denn im Thomas Wiser Haus können sie es schaffen, ihr Leben eines Tages selber in die Hände zu nehmen. Das Geld geht je zur Hälfte an die Kleinkinderwohngruppe „Urmel“ und an die Gruppe „Lilli“. Letztere ist Zufluchtsort für schwangere Mädchen und minderjährige Mütter.

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