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Verkehr

Haltestellen für Elterntaxis geschaffen

Hemau will durch „Hop- on/Hop-off-Zonen“ an der Grundschule für mehr Sicherheit sorgen. Der Restfußweg ist nicht lang.
Von Bernhard Seiberl

Polizisten, Elternbeirat, Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit, Schulleitung und Bürgermeister liegt ein sicherer Schulweg am Herzen. Mit den neuen Elternhaltestellen soll ein Verkehrschaos rund um den Mönchsberg vermieden werden. Foto: Bernhard Seiberl
Polizisten, Elternbeirat, Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit, Schulleitung und Bürgermeister liegt ein sicherer Schulweg am Herzen. Mit den neuen Elternhaltestellen soll ein Verkehrschaos rund um den Mönchsberg vermieden werden. Foto: Bernhard Seiberl

Hemau.Laut Statistik wird jedes dritte Kind bundesweit von den Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren. Und oft sorgt der Transport allmorgendlich für ein Verkehrschaos. Mit Wendemanövern, Stehen im Halteverbot und zugeparkten Gehwegen wird der Schulweg dann zum Hindernislauf. Dies birgt für die Schüler, im Besonderen für die noch kleineren Grundschüler ein großes Risiko, vor allem am frühen Morgen im allgemeinen Verkehrsstress übersehen und verletzt zu werden - auch in Hemau.

Nicole Luber, 2. Vorsitzende des Gesamt-Elternbeirats, und Alexandra Adelabu, Vorsitzende des Elternbeirats der Grundschule, haben in einer Initiative unter dem Motto „Tangrintler Beweg was Pass“ zusammen mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Amberg (ZKVS), zur Erhöhung der Sicherheit der Schüler beigetragen. Das Ziel, die Kinder und Eltern für die Gefahren zu sensibilisieren, die ein „Elterntaxi“ beim täglichen Transport bis zur Schultüre mit sich bringt, machten Tommy Dörner vom ZKVS, Polizeihauptkommissar Andreas Niebler und Bürgermeister Hans Pollinger vor den Schülern in der Aula der Grundschule deutlich.

Verkehr

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Risiko minimieren

Mit dem Einrichten von mehreren Elternhaltestellen soll das Unfallrisiko an der Grund- und Hauptschule nun der Vergangenheit angehören. Der ZKVS hat mit Beteiligung de Polizeiinspektion Nittendorf und der Stadt Hemau spezielle Haltestellen südlich an der Tangrintelhalle eingerichtet und beschildert. Ab sofort können die Eltern an den „Hop- on/Hop-off-Zonen“ ihre Kinder entspannt aus- und einsteigen lassen. Etwa 150 Meter müssen die Schüler dann noch bis zum Schulgebäude zu Fuß gehen.

Infos für Eltern

  • Flyer:

    Zu den neu eingeführten Haltestellen werden in den Klassenzimmern der Grundschule Flyer, mit einem Kartenausschnitt und Informationen verteilt, die an die Eltern weitergegeben werden.

  • Papierblumen:

    Als Anreiz für die Kinder, die den Schulweg häufig zu Fuß meistern und dies durch Unterschrift der Eltern bestätigen lassen, wird eine Papierblumenblüte ausgehändigt. Für die fleißigsten Blütensammler soll es am Ende des Schuljahres ein Präsent geben.

Bürgermeister Pollinger hofft, dass die Eltern im Sinne der Sicherheit der Kinder, die Haltestellen annehmen. Die Elternhaltestellen seien so eingerichtet, dass sie im direkten Umfeld der Schule liegen und ein sicherer Schulweg garantiert sei.

Positiver Nebeneffekt

Ein positiver Nebeneffekt sei, dass die Kinder an der frischen Luft sind, bevor sie im Klassenzimmer sind. Auch ein gemeinsamer Schulweg mit Freunden wirke sich positiv für den Zusammenhalt aus, so Pollinger.

Verkehr

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Als Anreiz für die Kinder die den Schulweg häufig zu Fuß meistern und dies durch Unterschrift der Eltern bestätigen lassen wird eine Papierblumenblüte ausgehändigt. Für die fleißigsten Blütensammler gibt es am Ende des Schuljahres ein kleines Präsent, versprechen die Elternbeiratsvorsitzenden Luber und Adelabu.

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