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Sinzing

Heinz Schifferl ist neues Ehrenmitglied

Verabschiedungen, Ehrungen, eine Ernennung zum Ehrenmitglied, Investitionen und Aktionen im vergangenen Jahr kann die Freiwillige Feuerwehr Sinzing bei der Jahresversammlung verzeichnen.

Vorstand Wolfgang Pumberger überreicht Ehrenmitglied Heinz Schifferl die Ehrenurkunde.  Foto: luh
Vorstand Wolfgang Pumberger überreicht Ehrenmitglied Heinz Schifferl die Ehrenurkunde. Foto: luh

Sinzing.

Zum neuen Ehrenmitglied ernannte sie einstimmig Heinz Schifferl. Beim Personalwechsel in der Führungsriege verabschiedete die Vorstandschaft Reinhold Beer (3. Kommandant), Helmut Finkenzeller (2. Vorstand), Thomas Beer (Beisitzer, vorher Kommandant) und Heinz Schifferl (Beisitzer, Atemschutzbeauftragter). Als Nachfolger wählte die aktive Mannschaft Markus Stautner zum 3. Kommandanten, Frederic Baudach zum stellvertretenden Vorstand und Bernhard Kranz und Johannes Espach zu Beisitzern. Die Jugend wählte Florian Eichenberger wieder zum Jugendwart. Alle nahmen die Wahl an.

Bei der Messe gedachten die Anwesenden den sieben verstorbenen Mitgliedern des vergangenen Jahres. Vorstand Wolfgang Pumberger ließ das aktionsreiche letzte Jahr Revue passieren und bezeichnete es als positiv. Mit dem Marathonlauf in voller Atemschutzausrüstung habe die Wehr eine Welle ausgelöst, der sich viele weitere Wehren angeschlossen haben und auf den Mangel an aktiven ehrenamtlichen Einsatzkräften aufmerksam machten. Außerdem freue sich Pumberger ganz besonders über den Umsatz beim Tag der offenen Tür.

Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte Pumberger mit 513 Personen. Kommandant Korbinian Hoibl beförderte Reinhold Beer zum Oberlöschmeister, ein Dienstgrad, der normalerweise in keiner Freiwilligen Feuerwehr vergeben werde, sagt Hoibl. Er berichtet in seinem Rückblick von 48 Einsätzen, bei denen sich das neue Feuerwehrauto HLF20 bereits bewährte. Bei einem Einsatz konnten die Helfer mit Hilfe der neuen Technik das Leben eines eingeklemmten Lkw-Fahrers retten. Neben zahlreichen Übungen nahmen die Kameraden an Schulungen, Weiterbildungen und Seminaren teil, darunter ein Lehrgang Absturzsicherung, ein Fahrsicherheitstraining, ein Seilwindenlehrgang und für drei Aktive ein Fachlehrgang für Sanitäter. Insgesamt erbrachte die Mannschaft 3514,5 Stunden, davon 701 Stunden bei Einsätzen.

Bürgermeister Patrick Grossmann betonte, dass es „keinen schöneren Start ins Jahr gibt, wenn man sieht, wie die Arbeit funktioniert“ und „3500 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit bei der Feuerwehr ist keine Vergnügungsveranstaltung.“ Grossmann betonte mit Blick auf die schweren Lkw-Unfälle im vergangenen Jahr, dass die Neuanschaffung des HLF 20 mehr als gerechtfertigt sei. Durch eine gute Kommunikation konnte die Wehr die Baustelle in der Bahnhofstraße gut überstehen. Nun arbeite man an einer Grobplanung für das dadurch entstandene Problem, dass der Vorplatz der Feuerwehr nicht mehr den Vorgaben entspreche.

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