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Helfer freuen sich auf Landkreislauf

Vereine und Feuerwehren stellen an die 350 Helfer für den Landkreislauf. Ohne sie wäre das Sportereignis nicht zu stemmen.
von daniel Steffen, MZ

Mit Speis und Trank versorgen die Helfer aus den Sportvereinen auch in diesem Jahr die MZ-Landkreisläufer. Foto: MZ-Archiv
Mit Speis und Trank versorgen die Helfer aus den Sportvereinen auch in diesem Jahr die MZ-Landkreisläufer. Foto: MZ-Archiv

Regensburg. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und kümmern sich um das Wohl der Läufer: Die rund 350 Helfer tragen erheblich zum Gelingen des Mittelbayerische Landkreislaufs bei, der in diesem Jahr am 16. September stattfindet. Entlang der Strecke, vor allem aber in den Wechselzonen, stehen sie den 3000 Teilnehmern zur Seite und sorgen für deren Sicherheit. Die vielen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr haben vor allem die Streckensicherung zur Aufgabe.

Im Falle der Freiwilligen Feuerwehr Matting kümmern sich die Floriansjünger auch um die Parkplatzeinweisung im Bereich der Wechselzone. Wie Kommandant Wolfgang Heigl erklärt, ist die Mattinger Feuerwehr mit zehn Frauen und Männern vor Ort, um tatkräftig die Veranstaltung zu unterstützen. Eine Wiese in der Nähe des Sportplatzes in Matting bietet am 16. September Platz für rund 100 Fahrzeuge und wird kurz vor der Veranstaltung gemäht.

„Den Lauf unterstützen wir gern“

Die Floriansjünger werfen auch ein Auge darauf, dass die umliegenden Straßen nicht zugeparkt werden, damit die Läufer nicht gestört werden.-Viele von ihnen bringen bereits Landkreislauf-Erfahrungen mit, denn vor zwei Jahren startete die Veranstaltung in Matting. „Für uns war es ein tolles Ereignis, das wir gern wieder unterstützen. Das Ambiente und das ganze Drumherum fanden wir sehr ansprechend“, sagt Wolfgang Heigl. Er geht davon aus, dass er und seine Feuerwehr-Kameraden von 8 Uhr bis 10 Uhr im Einsatz sein werden. Die Einnahmen vom Startgeld möchte die Feuerwehr für ihre Jugendarbeit verwenden.

Wie es beim Landkreislauf Usus ist, wird das komplette Startgeld gespendet: Ein Drittel der Einnahmen geht an die beteiligten Helfervereine in den Wechselzonen, ein Drittel an die Feuerwehren, die sich um die Streckensicherung kümmern, sowie ein Drittel an die Krisenintervention (KIT) Regensburg. Somit unterstützt jeder Laufteilnehmer unterschiedliche soziale Zwecke.

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Was es mit der Krisenintervention auf sich hat, das erklärt Johannes Denk von der Johanniter-Unfall-Hilfe. So handelt es sich um ein übergreifendes Angebot von den Johannitern, des Malteser-Hilfsdienstes und des BRK. Das Kriseninterventionsteam ist etwa dann zur Stelle, wenn sich ein tödlicher Unfall ereignet hat und die Angehörigen betreut werden müssen, ein Raubüberfall oder ein Mord geschehen ist oder eine Person einen Suizid angekündigt hat. Ebenso bei vermissten Personen oder Katastrophenfällen ist ein Krisenmanagement erforderlich. „Gemeinsam mit dem BRK machen wir die sanitätsdienstliche Absicherung des Landkreislaufs“, erklärt der Pressesprecher. Zudem nimmt eine Staffel der Johanniter Ostbayern am Lauf teil. Von dem Startgeld-Erlös möchten die Johanniter ein neues Fahrzeug anschaffen, das Opfern und Angehörigen in Krisenfällen einen Schutzraum bietet.

Obst und Getränke für die Sportler

Der SV Sallern stellt rund ein Dutzend Helfer zur Verfügung und betreut die Wechselstation in Matting. . Den Läufern werden Getränke und kleine Obststücke zur Verpflegung gereicht, ferner haben die Sportvereins-mitglieder darauf zu achten, dass die Zeitmessung und die Staffelübergabe ordentlich funktionieren. Auch der SV Sallern möchte die Einnahmen für die Vereinsjugend verwenden.

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