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Eltern-Taxi

Hemauer Schüler bewegen wirklich was

Ein Projekt an der Grund- und Mittelschule am Mönchsberg führt zum Umdenken bei Kindern und ihren Eltern.

Bei der Preisverleihung: Vorne die Vertreter der Siegerklasse 3a Hannah Feuerer und Jakob Gaßner, hinten Bürgermeister Hans Pollinger, Projektinitiatorin Nicole Luber, Landrätin Tanja Schweiger, Konrektor Matthias Wicke, Elternbeiratsvorsitzende Vera Rödl und Schulleiter Dr. Erwin Geitner. Foto: Markus Bauer
Bei der Preisverleihung: Vorne die Vertreter der Siegerklasse 3a Hannah Feuerer und Jakob Gaßner, hinten Bürgermeister Hans Pollinger, Projektinitiatorin Nicole Luber, Landrätin Tanja Schweiger, Konrektor Matthias Wicke, Elternbeiratsvorsitzende Vera Rödl und Schulleiter Dr. Erwin Geitner. Foto: Markus Bauer

Regensburg.„Tangrintler Beweg-was-Pass“ in Hemau“ heißt ein Projekt, das vor drei Monaten an der Grund- und Mittelschule am Mönchsberg in Hemau gestartet wurde. Die Idee dahinter: Die Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, sich mehr zu bewegen oder auch etwas zu bewegen – zum Beispiel im Ehrenamt. Landrätin Tanja Schweiger zeigte sich begeistert von dieser Aktion und zog bei der Preisübergabe in der letzten Schulwoche gerne die vier Einzelgewinner.

Fast alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassleitern waren zur Preisverleihung in der Aula der Grundschule versammelt. Die Elternbeiratsvorsitzende Vera Rödl verwies in ihrer Begrüßung darauf, dass das Projektthema „Schulweg mit Bewegung“, auch in Verbindung mit dem Umweltaspekt in allen Unterrichtsfächern behandelt worden sei. Ihr Dank galt der Schulleitung, dem Lehrerkollegium, den Hausmeistern, dem Elternbeirat sowie besonders den Mädchen und Jungen für ihr Engagement. „Das war der absolute Wahnsinn“, blickte Rödl zurück. So seien zahlreiche Schüler nun zu Fuß zur Schule oder zur Bushaltestelle gegangen und nicht mit dem Eltern-Taxi gefahren. „Ein Umdenken hat begonnen“, fasste Rödl zusammen. Dass sich bei diesen Fußwegen Kinder auch zusammengeschlossen hätten, sei ein weiterer positiver Aspekt gewesen.

Diesen Gedanken schloss sich Nicole Luber, Hauptinitiatorin des Projekts und Mitglied des Elternbeirates, an. „Die Verkehrssituation ist jetzt viel entspannter und auch zuhause bei den Eltern ist es stressfreier“, meinte Luber. Sie attestierte den Kindern, viel gelernt zu haben. „Man hat den einen oder anderen wachsen sehen. Situationen im Straßenverkehr wurden ohne die Eltern gemeistert – und ohne Unfälle“, so die Urheberin des Projektes. Außerdem sei es auch für die Lehrer ruhiger gewesen. Luber freute sich über den Rücklauf von 80 Prozent der ausgegebenen Beweg-was-Pässe. „Am meisten profitiert hoffentlich die Umwelt davon“, fasste Luber mit dem Hinweis auf Abgase oder auch Reifenabrieb zusammen. „Selbst zu Fuß gehen bedeutet auch, von der Umwelt etwas mitzubekommen“, betonte Landrätin Tanja Schweiger. „Sich bewegen und sich austoben – und dabei etwas für die Umwelt tun“, dies sei, so die Landrätin, vorbildlich. Auch Bürgermeister Hans Pollinger zeigte sich von dem Projekt angetan. Das Projekt wird auch im Schuljahr 2019/20 fortgesetzt. Das Thema wird „Wir bewegen was für unsere Umwelt“ lauten und auch den Müll sowie dessen Entsorgung einschließen.

Belohnung

  • Wanderpokal:

    Der künftig jedes Jahr neu vergebene Wanderpokal für eine ganze Schulklasse ging diesmal an die Klasse 3a. Bürgermeister Hans Pollinger überreichte den Pokal an die Klassensprecher Hannah Feuerer und Jakob Gaßner.

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