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Tourismus

Herrliche Strecke mit Natur und Kultur

Der 220 Kilometer lange Donau-Panorama-Wanderweg wird in Wörth eröffnet. Packende Geschichte, Tiere und Pflanzen können erlebt werden.
von Walter Schiessl, MZ

Der Donau-Panoramaweg führt von Neustadt nach Passau. In Wörth wird er eröffnet. Foto: Tourismusverband

Wörth.Die Eröffnung des Donau-Panoramawegs steht bei der Wörther Stadtspitze schon ganz dick im Kalender angestrichen. Denn die Veranstaltung, bei der auf die 220 Kilometer lagen Tourenmöglichkeiten aufmerksam gemacht werden soll, wird am 30. Juli im Bürgersaal und auf der Wörther Ludwigstraße stattfinden. „Zu verdanken haben wir das vor allem Otto Aufleger, dem Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereins“, sagt Thomas Kuhnt vom Büro Planwerk, das wiederum dafür sorgen wird, dass die angereiste Prominenz Wörth in guter Erinnerung behalten wird.

Der Donau-Panoramaweg verläuft zwischen Neustadt an der Donau und Passau. Ausgeschildert wurde die Etappe, die auf der österreichischen Seite mit dem Donausteig fortgesetzt wird, in den letzten Wochen. Auf dem Weg kann man packende Kulturgeschichte erleben, heißt es dazu in einer Mitteilung des Tourismusverbandes Ostbayern, unter dessen Regie der Wanderweg läuft. Den Namen verdiene sich der Weg durch die Fernsichten zu den Ausläufern des Bayerischen Walds und den weiten offenen Blick über die Donauebene. Empfohlen werden zehn Etappen, die man beliebig teilen oder auch strecken kann.

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Nahezu parallel verläuft der Donauradweg. Die Donaulandschaft besteche durch eine enorme Naturvielfalt. Doch richtig erschließe sich die Natur nur dem Wanderer, sagt Otto Aufleger. Der Chef des Fremdenverkehrsvereins, der das Amt nach dem Tod von Gerhard Neuner übernommen hat, ist bei der Stadt Regensburg in Diensten des Fremdenverkehrsamts und hat beste Kontakte zu den Tourismus-Verantwortlichen in der Region. Er hat durch seine Bemühungen auch die Eröffnung nach Wörth gebracht. „Das ist nur sein Verdienst“, macht Thomas Kuhnt klar.

Der Weg, für den 196 000 Euro ausgegeben werden müssen, wird von der Europäischen Union über das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert. 96 000 Euro wurden vom Ministerium und von der Europäischen Union getragen. Weiter mit eingebunden bei der Finanzierung sind der Tourismusverband Ostbayern, die Landkreise und Städte an der Donau.

Zu den bedeutenden Naturrefugien der Region zählt das Isarmündungsgebiet bei Deggendorf, eine einzigartige Auenlandschaft mit großer Bedeutung für die Tier- und Vogelwelt. Auch auf dem Weg entlang der Gmünder Au eröffnen sich viele Gegebenheiten für Tiere und Pflanzen, die sich auf das Leben am Fluss spezialisiert haben, sagt Wegemanager Michael Körner, die die 220 Kilometer lange Route aussucht, ausschildert und auch die Gemeinden und Städte einweist. Seltene Vögel, wie Eisvögel und Silberreiher, finden in den Altwässern und Naturschutz- und Auenlandschaften an der Donau ein weiteres Revier.

Thomas Kuhnts Worten nach werden am Vormittag des 30. Julis mehrere Landräte und Tourismus-Experten, aber auch Vertreter der Fachpresse in Wörth sein. „Es wird in der Ludwigstraße ein Band durchschnitten“, verrät Thomas Kuhnt vorab. Die Gäste werden dann vom Werbekreis kleine Geschenke erhalten. „Denn sie sollen ja ja auch für Wörth Reklame machen“, sagt der Planwerks-Mann. Es sein sehr wichtig, dass die Stadt an den Weg angebunden sei, vor allem sollte die Ludwigstraße zur Etappe gehören, merkt Kuhnt an. Denn möglichst vielen Wanderern sollten Gastronomie- und Übernachtungsmöglichkeiten der Stadt nahegebracht werden, nennt der Experte als Ziel der Wörther.

Stadt will kräftig profitieren

Der Weg selbst wird wohl wegen seiner Besonderheit, der Verbindung von Natur und Kultur geschätzt werden, sagt man im Tourismusverband. Die Wörther wollen natürlich von den Wanderern ein Stück profitieren. „Das täte unserer Stadt schon sehr gut“, meint City-Manager Thomas Kuhnt hoffnungsvoll.

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