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Hühner machen Felicitas glücklich

Es gibt viele Möglichkeiten, Stress abzubauen. Die Zwölfjährige aus Nittendorf kommt bei ihrem Federvieh zur Ruhe.
Von Paul Neuhoff

Die Hühner fressen Felicitas und ihren Brüdern die Körner gern aus der Hand.  Foto: Paul Neuhoff
Die Hühner fressen Felicitas und ihren Brüdern die Körner gern aus der Hand. Foto: Paul Neuhoff

Nittendorf.Felicitas Neuhoff wächst mit ihren Brüdern Constantin und Ferdinand fast wie im Paradies auf. Ihre Eltern haben vor ein paar Jahren ein altes landwirtschaftlichen Anwesen gekauft und auf der Fläche ein neues Haus gebaut.

Auf dem Grundstück, das direkt an die Schwarze Laber angrenzt, ist noch so viel Platz, dass sich dort eine große Hühnerschar, Gänse und seit ein paar Tagen auch noch kleine Wachteln frei bewegen können. Felicitas und ihre Geschwister sind mit dem Geflügel groß geworden.

Mädchen kann alle Rassen benennen

Als ältestes Kind ist die Zwölfjährige neben dem Papa die Chefin über die Hühnerschar, in der sich verschiedene Rassen tummeln. Momentan wachen auch noch sieben prächtige Gockeln über den Harem. Wie die „Hühnermutter“ unserer Zeitung erzählt, kann sie alle Rassen benennen. So finden sich etwa Grünleger, Deutsche Sperber oder Vorwerkhühner in der Schar. Vielen ihrer gefiederten Freunde tragen Namen, die Felicitas auch sofort parat hat.

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Der Hühner-„Laie“ hat beim Besuch des Hühnergartens schon Schwierigkeiten, die Tiere „grob“ auseinanderzuhalten. Irgendwie schauen viele gleich aus. Wie Felicitas weiter erzählt, ist es schon seit geraumer Zeit ihre Aufgabe, sich täglich um das Wohlergehen der Tiere zu kümmern. Dazu zählen nicht nur das Füttern oder frisches Wasser. Es gilt auch, Getreide in einer kleinen Mühle zu schroten, Brot einzuweichen und den für die Gefiederpflege eigens angelegten Ascheplatz von Kot zu reinigen. Diese Tätigkeiten sind für sie aber keine lästige Pflicht. „Bei der Arbeit mit den Hühnern kann ich mich super vom Schulstress entspannen,“ erklärt sie.

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Mama Andrea verrät, dass ihre Tochter schon als kleines Kind Unmengen an Hühnerbildern gezeichnet hat und auch jetzt noch malt. Seit sie schreiben kann, verfasst sie Gedichte und Geschichten über die Hühner. Felicitas hat auch schon ein eigenes kleines Büchlein mit Hühner-Abenteuergeschichten verlegt. Dabei steht das älteste Huhn „Fasania“ im Mittelpunkt des Geschehens. Gerne zeichnet die Zwölfjährige auch in lustigen Comics ihre eigene Welt – natürlich mit ihren Lieblingen als Akteuren.

Baden mit den Graugänsen

Aber auch die fünf Graugänse erkennen Felicitas als ihre „Mama“ an. Wenn die drei Geschwister im Hochsommer in der Laber baden, dann schwimmen die gefiederten Freunde immer mit Felicitas auf und ab. Und wehe, es wagt jemand, sich der „Mama“ zu nähern. Ein bedrohliches Zischen des Chef-Gänserichs hält den „Eindringling“ auf Distanz.

Dabei haben alle Tiere keinerlei Berührungsängste. Sie fressen Körner aus der Hand oder lassen sich auch auf den Arm nehmen und über den Kopf streicheln. Die Hühner fühlen sich dabei so wohl, dass sie sich mit einem weichen „Grrr, Grrr“ bei den Kindern bedanken. Die Tiere sind aber auch fast im Paradies. Ein Abschlachten alter Hühner erlaubt Felicitas nur in seltenen Fällen.

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