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Baumassnahmen

Im Wörther Stadtzentrum tut sich was

Die Sanierung der Donauapotheke steht an und die Parkplätze am Leoheim werden neu angelegt. Wörth wird schöner.
Von Walter Schiessl

Wörth.An der östlichen Innerortszufahrt tut sich was. Denn die Käuferin der Donauapotheke will Teile des Gebäudes abreißen, zusammen mit der Stadt einen Durchgang zum Leoheimweg schaffen und damit auch zur Ortsverschönerung beitragen. „Damit wird Wörth an dieser Stelle wesentlich schöner“, freut sich Bürgermeister Anton Rothfischer, der den Plan des Straubinger Architekten zusammen mit der neuen Gebäudebesitzerin und der Architektin des Planungsbüros Dömges abstimmte. Die Maßnahme soll in diesem Jahr über die Bühne gehen. Die östliche Innenstadt wird damit wiederum ein Stück schöner. Der Bürgermeister hat das am Donnerstag vor dem Stadtrat erläutert.

„Nur noch wenig fehlt“

In der Innenstadt hat sich viel getan. Das liegt am Straßenausbau durch die Stadt und das Staatliche Bauamt und an den vielen Privatinitiativen, die von den Hausbesitzern gestartet wurden und jetzt wieder werden. Der Verkehr wird noch durch zwei Engstellen eingeschränkt, zum einen durch die Kurve an der Regensburger Straße/Marktplatz und zum anderen durch die Zufahrt an der Straubinger Straße. Letztere wurde durch die Stadt an der Stelle des Treppenaufgangs schon verbreitert. Jetzt kommt der Leoheimweg an die Reihe. „Und in diesem Zusammenhang wird nun auch der Bereich um die Donauapotheke erneuert. Die Anbauten, mit denen das Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Haus vergrößert wurde, werden wieder abgebrochen und an der Rückseite wird ein Drive-in-Schalter errichtet. Dorthin können Kunden mit den Autos fahren und die Medikamente holen, ohne den Pkw verlassen zu müssen.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatte Bernhard Wiethaler das alte Wiest-Gebäude erworben, dort einen Teil des Hauses saniert und einen kleinen Anbau erstellt. In das Untergeschoss wurde das Bürgerbüro eingemietet, das dem beengten Rathaus wieder neue Möglichkeiten der Raumaufteilung verschafft hat.
Das Gebäude, in dem sich die Donauapotheke seit Jahrzehnten befand, wurde von Julia Sieber, die in Rain eine Apotheke betreibt, erworben. Sie einigte sich in einem Gespräch mit Bürgermeister Anton Rothfischer, ihrem Architekten sowie der von der Stadt beauftragten Planerin auf eine Lösung, von der – so der Bürgermeister – die Stadt profitieren wird. Denn das alte Haus wird von den Anbauten, die irgendwann einmal erstellt wurden, „befreit“ und somit mehr Platz auf der Fläche geschaffen.

Denn es werden auch die drei Garagen zwischen der Apotheke und dem Nachbarhaus verschwinden. „Dort sind zwei Stellplätze und ein Durchgang geplant“, gibt das Stadtoberhaupt bekannt.

Sowohl am Leoheimweg als auch an der Straubinger Straße werden die Bürgersteige abgeflacht, so dass Rollstuhlfahrer von den Leoheimwegparkplätzen das Bürgerbüro erreichen können. Die Stadt werde, so der Bürgermeister weiter, für den Bau des Durchgangs mitzuzahlen haben. Die Leoheimwegparkplätze selbst werden ebenfalls neu angelegt, und damit die Fußgänger in Richtung Pfarrheim nicht mehr quer über den Platz laufen müssen, soll ein Gehsteig an den Außenseiten der Parkfläche angelegt werden.

Ist das alles geschafft, wird sich auch der östliche Bereich der Innenstadt neu gestaltet präsentieren, sagt der Bürgermeister und verweist darauf, dass sich die Stadt gänzlich anders gestaltet als zu früheren Jahren zeigt. „Es fehlen jetzt nur noch wenige Bereiche“, sagt er.

Halbe Million für den Aufgang

Der letzte große Brocken, der mit viel Geld zu Buche schlug, war der Treppenaufgang zum Schloss, der über eine halbe Million Euro verschlang. Dort wurden ein alter Brunnen freigelegt und auch ein Gewölbe gestaltet. Neben dem Treppenaufgang entstanden dort zwei Pkw-Ladestationen und zwei Parkplätze, und über der Anlage wurde ein Zick-Zack-Weg zum Schloss hinauf angelegt. Zuschüsse gab es allerdings von der Regierung aus der Städtebauförderung, die eine Förderung für die Hälfte der Baukosten gewährte, aber viele Vorgaben für die Gestaltung des Aufgangs machte.

Im Stadtrat gab es am Donnerstag Abend eine Nachbetrachtung der Maßnahme, die allgemein auf große Zustimmung stieß. „Ich finde, das ist sehr schön geworden“, meinte Bürgermeister Anton Rothfischer. Die Mehrheit des Gremiums schloss sich dieser Ansicht an. Beschlossen wurde auch, dass bei der Treppe auf einen Winterdienst verzichtet wird und der Einweihungstermin wurde festgelegt.

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