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Sitzung

In Donaustaufs Rathaus wird es eng

Die Verwaltungsgemeinschaft sucht nach schnellen Lösungen.
Peter Luft

Die Raumnot im Donaustaufer VG-Gebäude beschäftigte die Gemeinschaftsversammlung.  Foto: jn
Die Raumnot im Donaustaufer VG-Gebäude beschäftigte die Gemeinschaftsversammlung. Foto: jn

Altenthann.Dem Rathaus in Donaustauf geht der Platz aus. Deshalb geht man auf die Suche nach Lösungen. „Aktuell muss zumindest eine schnelle Teillösung ab April her“, sagte Geschäftsstellenleiter Stefan Unertl in der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Donaustauf.

Marktrat Bernd Kellermann fragte, ob die Platznot so groß sei, dass die Überlegung anstehe, die Gemeindebücherei im Haus woanders unterzubringen. „Es ist jetzt zu diesem Thema ein gewisser Druck in der Öffentlichkeit entstanden“, sagte Kellermann. Es gebe langfristige Gedankenspiele für das Rathaus, den Sitzungssaal und die Bücherei zu verlegen oder anders zu gestalten, bestätigte VG-Vorsitzender Jürgen Sommer, Bürgermeister von Donaustauf. Dies geschehe aber nicht von heute auf morgen, es gehe um einen Zeitraum von drei Jahren. „Grundsätzlich ist es schon so, wir brauchen mehr Platz für Auszubildende und auch für Stauraum“, sagte Sommer. „Wir müssen auch für Barrierefreiheit sorgen“, ergänzte Geschäftsstellenleiter Unertl. „Wir können in diesem denkmalgeschützten Haus nicht recht viel rumplanen. Da sind uns die Hände gebunden“, sagte Sommer.

Seit drei Jahren stehe die Hausmeisterwohnung oben im Hause leer, erinnerte 2. Bürgermeister Wolfgang Weigert. Auch wäre in Parterre im Bürgerhaus Platz, stellte Martin Sendlbeck in den Raum. „Diese Idee kann man noch ausbauen“, sagte Sommer.

„Bürgerbüro auslagern fände ich nicht so gut“, wandte Kellermann ein. Außerdem müsse im Rathaus Bürgerfreundlichkeit sichergestellt und sichtbar werden. Für Wartezeit fehlten Stühle. Im engen Gang vor dem Bürgerbüro sei die Situation nicht mehr vertretbar, sagte der Markrat und kritisierte, dass er sich zu diesem Thema wiederhole. Denn das alles habe er schon einmal in einer VG-Sitzung vor genau vier Jahren angesprochen. Damals sei vom Vorsitzenden zugesagt worden, die Situation im Haus zur prüfen. „Der Zustand des Bürgerbüros ist nicht mehr zeitgemäß. Es ist ein Stand aus den 90er Jahren. Da gibt es Handlungsbedarf. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das Bürgerbüro auszulagern“, sagte Kellermann.

Erhöht wurde durch einstimmigen Beschluss das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer bei der Kommunalwahl 2020. So bekommt der Wahlvorsteher künftig 60 Euro, der Stellvertreter und weitere Mitglieder im Wahlvorstand erhalten 50 Euro. Fahrtkosten sind damit abgegolten. Zur rechtsaufsichtlichen Prüfung der Haushaltssatzung 2019 gab Vorsitzender Jürgen Sommer die Stellungnahme des Landratsamts zur Kenntnis. Die Leistungsfähigkeit der VG sei gesichert. Ebenfalls gab Sommer das vorläufige Ergebnis der Jahresrechnung 2018 zur Kenntnis. Die örtliche Prüfung ist mit Prüfungsvorsitzenden Karl Fuchs vorzunehmen. Das Gremium nahm die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2014 bis 2017 zur Kenntnis. (llu)

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