MyMz
Anzeige

Pfatter

In Geisling soll neues Bauland entstehen

Der Gemeinderat Pfatter befürwortete den Entwurf für ein kleines Baugebiet mit acht Parzellen in dem Ort.
Peter Luft

Diese Beutel an der Brücke in Pfatter sind behelfsmäßige Abfallbehälter der Gemeinde.  Foto: Peter Luft
Diese Beutel an der Brücke in Pfatter sind behelfsmäßige Abfallbehälter der Gemeinde. Foto: Peter Luft

Pfatter.Die Gemeinde Pfatter schafft im Ortsteil Geisling neues Bauland. Das Baugebiet „Am Kirchweg II“ bietet Platz für acht Parzellen. Bernhard Brodmeier von der Architekten- und Ingenieurbüro GmbH Kauer-Brodmeier-Peter aus Regensburg stellte in der Sitzung des Gemeinderats einen Entwurf vor. Bürgermeister Jürgen Koch verwies darauf, dass für Kirchberg II Ausgleichsflächen erforderlich seien. „Die Gemeinde kann diese Auflage mit eigenen Grundstücken erfüllen“, versicherte der Bürgermeister.

Den Antrag der Firma Hans Wolf auf einen Restkiesabbau in der Gemarkung Geisling lehnte der Gemeinderat einstimmig ab. Bürgermeister Koch verwies auf das Kiesvorranggebiet KS 25. Für das Kinderhaus Storchennest wurde die Satzung über das Benutzungsrecht festgelegt. Die einzelnen Beratungspunkte wurden zum Großteil aus der alten Satzung übernommen und angepasst. Auch die Gebührensatzung wurde mehrheitlich beschlossen. Der Antrag von Gemeinderat Manfred Lichtl, den Preis für das Essen in der Kinderkrippe und im Kindergarten zu erhöhen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Der Antrag von Eltern, im Baugebiet in der Schmellerstraße (16 Parzellen) eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen, wurde ausgiebig behandelt. Dr. Alois Lermer schlug vor, an die Freiwilligkeit der Verkehrsteilnehmer zu appellieren und dazu am Anfang und am Ende des Straßenstücks entsprechende Schilder aufzustellen. Auch sollte man die Auswertung von Geschwindigkeitsmessungen abwarten und das Thema dann neubehandeln. Die Räte folgten diesem Vorschlag.

„Auf dem Brückl im Landschaftsschutzgebiet an der Zehentstraße stehen die Leute und füttern im Altwasser die unzähligen Enten. Die Plastiktüten, mit denen sie das Brot mitbringen, bleiben dann am Boden liegen. Ich appelliere an die Vernunft: Die Leute sollen die Verpackung mit nach Hause nehmen“, klagte Jürgen Koch. Zur Abhilfe habe man nun Tüten für den Abfall am Geländer aufgehängt. Deren Entleerung bedeute zusätzliche Arbeit für die Mitarbeiter im Bauhof, ergänzte Geschäftsleiter Dr. Markus Liebl.

Der Gemeinderat befürwortete eine Bauvoranfrage von Sonja und Horst Weingart in St. Johann 1. Sie wollen das denkmalgeschützte Gutshaus als Wohnhaus sanieren, einen Pferdestall mit Reithalle, Pferdekoppel und Paddocks errichten und ein nicht denkmalgeschütztes Gebäude abreißen. Ab 19. August werden vom Zweckverband die Armaturen und Schieber der Wasserleitung in Gmünd erneuert. (llu)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht