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Advent

Irlbach stimmte sich auf Weihnachten ein

Die Blaskapelle Bernhardswald und der Chor Passero verliehen dem Christkindlmarkt Glanz. Gäste genossen die Leckereien.
Von Ralf Strasser

Bürgermeister, Nikolaus, Krampus, Christkind und die Engerl begrüßten die Gäste auf dem Adventsmarkt in Irlbach  Foto: Peter Schuster
Bürgermeister, Nikolaus, Krampus, Christkind und die Engerl begrüßten die Gäste auf dem Adventsmarkt in Irlbach Foto: Peter Schuster

Wenzenbach.Jetzt ist sie also da, die sogenannte staade Zeit, in der das Innehalten wichtiger sein sollte als die Hektik. Zeit auch für die Advents- und Christkindlmärkte. 2300 Weihnachtsmärkte gibt es in Deutschland. Sie werden von 280 Millionen Menschen besucht. 54 Millionen Liter Glühwein werden getrunken, 80 000 Tonnen Lebkuchen verspeist. „Eine ganze Menge“, betonte Bürgermeister Sebastian Koch bei seiner Begrüßung am Irlbacher Adventsmarkt. „Von solchen Dimensionen sind wir in Irlbach natürlich weit entfernt, und das ist auch gut so.“

Denn die Mehrheit der Menschen finde ohnehin, dass die Weihnachtsmärkte zu überfüllt und zu kommerziell sind. „Diese Gefahr haben wir hier definitiv nicht. Dafür ein wundervolles Ambiente, zahlreiche Attraktionen und viele Köstlichkeiten.“ Den Worten ließen die Organisatoren um Heinz Klar mit einem stimmigen Programm Taten folgen.

Bauhofteam baute Stände auf

Das Bauhofteam hatte sich ins Zeug gelegt und zwischen Schule und Kirche eine weihnachtliche Begegnungsstätte aufgebaut. Geschmückte Stände, die allgegenwärtige rote Zipfelmütze und der Duft von allerlei Leckereien verzauberten die kompakte Platzfolge zwei Tage lang in ein kleines Wintermärchen.

Eine Übersicht aller Christkindlmärkte in Ostbayern finden Sie hier:

Nach den adventlichen Klängen der Blaskapelle Bernhardswald unter Leitung von Roland Polzer begrüßten der Nikolaus mit Knecht Ruprecht und das Christkind mit Engerln die Besucher. Der Nikolaus nahm ein Bad in der Menge und nahm sich viel Zeit für die Kinder, die sich mit leuchtenden Augen um den Sack voller Süßigkeiten drängten. Dann legte sich der Fokus auf das Schauen, Plaudern und Genießen. Der Duft von Bratwurst mischte sich mit dem von Kartoffelsuppe und Glühwein. Gut gingen die „Knackersemmeln mit Allem“, Fingernudeln und Plätzchen. Der Backofen lief für Flammkuchen auf Hochtouren.

Das Konzert

  • Ausklang:

    Das Vokalensemble „Passero“ begeisterte mit einem einstündigen Benefizkonzert. Bis auf den Kirchenvorplatz drängten sich die Zuhörer.

  • Spenden:

    Die ehemaligen Domspatzen sangen für die Nachbarschaftshilfe und den Orgelbauverein der Kirche Irlbach.

  • Kinderchor:

    Mit dabei war der Kinderchor der Grundschule Irlbach.

In der Schule wurden weihnachtliche Handarbeit und Kunstgegenstände feilgeboten. Und wer sich eine Pause gönnen wollte, war in der Ausstellung der Wenzenbacher Hobbyfotografen gut aufgehoben. Auf dem Allwetterplatz der Schule drängten sich die Kinder um die Eisenbahn zum Mitfahren, die Alpakas entzückten die ganz jungen Gäste. Junge „Sportler“ versuchten sich beim Dart-Werfen.

Nikolaus und Christkind überraschten Besucher

Nicht nur am Samstag hatten Glühwein und Bratwurstsemmel Konjunktur, auch der Sonntag sorgte mit Lebkuchen, heißer Schokolade und süßen Pfannkuchen für vorweihnachtliche kulinarische Genüsse. Der Nikolaus und das Christkind schauten wieder vorbei, die Musik spielte und die Weihnachtsbahn drehte sich. Höhepunkt am Sonntag waren die hoch gelobten Stimmen des Vokalensembles „Passero“. Sie zauberten den Zuhörern in der vollen Irlbacher Kirche ein Lächeln ins Gesicht. Die Sänger wurden mit stehenden Ovationen für ihren Auftritt belohnt.

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