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Josef Bauer ist wieder zweiter Bürgermeister

Der Nittendorfer Marktgemeinderat hat die Grundlagen für die neue Sitzungsperiode gelegt. Die Ausschüsse haben mehr Gewicht.
von Paul Neuhoff

Bürgermeister Helmut Sammüller vereidigte die neuen Räte. Foto: Neuhoff
Bürgermeister Helmut Sammüller vereidigte die neuen Räte. Foto: Neuhoff

Nittendorf.Eine lange konstituierende Sitzung des neuen Nittendorfer Marktgemeinderates ging im Undorfer Kultursaal über die Bühne. Zunächst wurden die neuen Räte Johannes Bawidamann, Katharina Rieger (beide CSU-FWU), Sandra Kapinsky (Grüne), Michael Bleicher und Stefan Mosch (beide FW-UWG) vereidigt.

Josef Bauer (FW-UWG) wurde wiederum zum zweiten Bürgermeister gewählt. Dritter Bürgermeister ist ab sofort Herrmann Kugler (CSU-FWU). Kugler löst damit Barbara Wegele ab, die schon im Vorfeld auf das Amt verzichtet hatte. Gegenkandidatin Sandra Kapinsky (Grüne) erhielt fünf Stimmen, Kugler sechzehn.

Nach teils langer Diskussion einigten sich die Räte bezüglich der Geschäftsordnung und Gemeindeverfassung zu Folgendem: Der Vereinsausschuss kann künftig eigenständig über Beschaffungsanträge bis zu einer Grenze von 2500 Euro entscheiden, um die Verwaltung zu entlasten. Ähnliches gilt für den Kulturausschuss, der künftig bis zu einer Auftragssumme von 5000 Euro selbst entscheidet. Im Kulturausschuss sitzen statt sechs künftig acht Räte, im Rechnungsprüfungsausschuss sechs statt wie bisher fünf. Zur Seniorenbeauftragten bestellten die Räte wieder Hiltrud Kirchdorfer. Ludwig Haas, der nicht dem Marktrat angehört, bleibt Behinderten-Beauftragter, Kinder- und Jugendbeauftragte sind die Markträte Andreas Bleicher und Johannes Bawidamann.

Keine Chance hatte ein Antrag von Barbara Wegele, auch dem Behindertenbeauftragten künftig ein „ordentliches“ Rederecht in den Sitzungen zu gewähren. Wie Bürgermeister Helmut Sammüller erklärte, kann nach Auskunft des Landratsamtes Ludwig Haas ein generelles Äußerungsrecht nicht gewährt werden, weil er nicht dem Rat angehört. Haas könne im Einzelfall aber durchaus ein Rederecht, wie andere Zuhörer auch, erhalten.

Mit Gegenstimmen von Dr. Gerhard Bawidamann, Johannes Bawidamann und Dr. Wolfgang Sieber wurde das Sitzungsgeld auf 50 Euro erhöht.

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