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Politik

Josef Schütz will den Bürgermeisterstuhl

Der CSU-Ortsverband Wörth stellt die Kandidatenliste für die Kommunalwahl auf. Schütz will Wörth zur „Wohlfühlstadt“ machen.
Von Petra Schmid

Dr. Rudolf Apfelbeck beglückwünschte Josef Schütz. Foto: lps
Dr. Rudolf Apfelbeck beglückwünschte Josef Schütz. Foto: lps

Wörth.Dass der CSU-Ortsverband bei der Kommunalwahl im März 2020 einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken will, ist in der Stadt längst kein Geheimnis mehr. Bereits im Sommer wurde er als Kandidat vorgestellt. Am Freitagabend machte die CSU Wörth Nägel mit Köpfen und kürte bei der Nominierungsversammlung im Gasthof Butz Josef Schütz zu ihrem Bürgermeisterkandidaten und stellte die Liste der Stadtratskandidaten vor.

Alle Vorschläge ohne Gegenstimme abgesegnet

Eine Überraschung waren die Anwärter für den Bürgermeistertitel und Stadträte für die wahlberechtigten Mitglieder wohl nicht, denn alle Vorschläge wurden ohne Gegenstimmen in geheimer Wahl abgesegnet. Dafür, dass das Prozedere der einzelnen Wahlgänge, die bei den Vorbereitungen zur anstehenden Kommunalwahl im nächsten März gehören, nicht zu langatmig wurden, sondern unterhaltsam und kurzweilig gestaltet war, sorgte in bewährter Weise Herbert Schötz.

Zuvor hatte CSU-Ortsverbandschef Dr. Rudolf Apfelbeck Josef Schütz als Kandidaten für das Bürgermeisteramt vorgeschlagen. Dieser bringe nach seinen knapp zwölf Jahren als Stadtrat und zweiter Bürgermeister die beste Qualifikation mit. Denn er habe ja bereits bisher faktisch zeitweise die Verantwortung eines ersten Bürgermeisters in seinen Vertretungszeiten übernommen, hob Apfelbeck hervor. Schütz liefere eine fundierte und seriöse Arbeit ab und habe ein ruhiges und überlegenes Auftreten, warb er. Zudem habe Schütz eine grüne Ausbildung und fundiertes Wissen über die Natur und deren Zusammenhänge, hob er hervor.

Ein Schwerpunkt: Ökologie

Der Bürgermeisterkandidat hatte sich ebenso wie die Stadtrats-Kandidaten persönlich vorgestellt und auch sein Wahlprogramm erläutert. Umschrieben ist dies mit „Wörth 2.0 – die Wohlfühlstadt“. Schütz unterteilt es in wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Aspekte. Wörth sei ein Ort, in dem man gut arbeiten und leben könne und dessen Kulturleben gut eingebunden sei. Vieles gelte es voranzutreiben, das gelte auch für den ökologischen Bereich.

Um einen Platz im Wörther Stadtrat kandidieren am 15. März 2020 auf Listenplatz eins Josef Schütz aus Pfraumbach, gefolgt von Dr. Rudolf Apfelbeck (Wörth), Beate Ostermeier (Wörth), Josef Weinzierl (Wörth), Christian Kaiser (Hofdorf), Thomas Blechschmidt (Oberachdorf), Johannes Weig (Kiefenholz), Matthias Groß (Wörth), Tanja Steger (Zinzendorf), Martin Kunz (Zinzendorf), Marion Weickl (Oberachdorf), Thomas Schweiger (Kiefenholz), Harald Stegmann (Wörth), Franz Witzmann Junior (Hornau), Sebastian Sagmeister (Wörth) und Maximilian Piendl (Wörth).

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