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Jugendarbeit per Facebook in Mintraching

Die Gemeinde bietet jetzt Betreuung über das Internet an. Die Erfahrungen von Hortpersonal und Eltern sind positiv.

Auf Facebook gibt es eine geschlossene Gruppe für Mintrachinger.
Auf Facebook gibt es eine geschlossene Gruppe für Mintrachinger. Foto: Richard Drew/picture alliance/dpa

Mintraching.Seit etwa zwei Monaten gibt es eine private Facebook-Seite der Kinder- und Jugendarbeit in Mintraching. Auf Anregung von Bürgermeisterin Angelika Ritt-Frank wurde eine geschlossene Gruppe gegründet, für die sich die Eltern anmelden konnten. Die Jugendpflegerin Alvy Zilvyte und die Mitarbeiterinnen des Kinderhorts kümmern sich um die Inhalte. wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Kinder und Eltern können sich hier Anregungen zur Freizeitgestaltung holen, um die Zeit während der Corona-Einschränkungen zu überbrücken, wie es in einer Pressemittelung heißt. „Das Ziel der Facebook-Gruppe ist es, dass der Kindertreff nicht vergessen wird, Kontakte gepflegt werden können und außerdem den Eltern eine kleine Hilfe bei der Beschäftigung ihrer Kinder zu bieten“, erklärt Alvy Zilvyte. Zu den angebotenen Aktionen gehörten unter anderem ein Malwettbewerb oder ein Tanzworkshop. „Die Aktivitäten wurden so ausgewählt, dass die Kinder immer unbewusst etwas dabei gelernt haben, wie Disziplin, Konzentration und Fantasie“.

Investition

Jugendtreff entsteht am Festplatz

Der Mintrachinger Gemeinderat hat einer Art Fertighaus zugestimmt. Auch das Feiervolk profitiert von dem Neubau.

Infos vom Ministerium

Außerdem werden durch die Facebook-Seite die Informationen vom Gesundheitsministerium, die für Kinder bestimmt sind, weitergeleitet. Auch zur Weitergabe diverser weiterer Angebote eignete sich die Seite. Insgesamt zieht Jugendpflegerin Alvy Zilvyte ein positives Resümee: „Die Online-Angebote kommen sehr gut an. Allerdings wollen die Kinder bei schönem Wetter nicht daheim basteln, sondern die Sonne genießen.“ Das sei natürlich absolut wichtig, damit sich die Kinder an der frischen Luft bewegen und den sozialen Kontakt nicht verlernen.

Treffen via Zoom

  • Online:

    Seit 25. März findet regelmäßig jeden Mittwoch und Freitag der Kindertreff online via Zoom statt. Es wurde darauf geachtet, dass die Materialien zuhause vorhanden sind.

  • Aktionen:

    Kinder bastelten Grußkarten mit 3D-Effekt für Ostern, malten mit Fingern, fertigten ein Indianer-Stirnband an und lernten Malen mit Wattestäbchen sowie Mosaiktechnik kennen.

Deswegen würden die Zoom-Sitzungen auch aufgenommen und hochgeladen, wenn sich live niemand einloggt. „Die Kinder können abends das Video anschauen. So wird es auch mit den täglichen Aufgaben gemacht.“

„Die Online-Angebote kommen sehr gut an. Allerdings wollen die Kinder bei schönem Wetter nicht daheim basteln, sondern die Sonne genießen.“

Jugendpflegerin Alvy Zilvyte

Bastelanleitungen über die sozialen Medien

Aus diesen könnten dann die Eltern auswählen, falls sich die Kinder langweilen. „Auch das war ein Ziel dieser Gruppe.“ Das Basteln mit den Kindern über dieses Medium gestaltete sich schwieriger, da man nicht sofort eingreifen und helfen könne, wenn Probleme auftauchen. „Da sind dann die Eltern mit ihrer Unterstützung gefragt gewesen, was aber super geklappt hat. Die Eltern waren sehr verständnisvoll und haben immer sofort geholfen.“ Deshalb habe man versucht, leichtere Bastelideen umzusetzen, damit die Eltern auch mal entlastet wurden.

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