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Holzheim am Forst

Kanalsanierung in Holzheim wird teurer

Die Sanierung des Kanalnetzes in der Gemeinde Holzheim sorgte in der Gemeinderatssitzung für Diskussionen.
Von Ralf Strasser

Die Kanalsanierung ist aufwendiger als gedacht. Foto: Ralf Strasser
Die Kanalsanierung ist aufwendiger als gedacht. Foto: Ralf Strasser

Holzheim am Forst.Der Grund liegt in einer Kostenüberschreitung, die zwischen 25 000 und 30 000 Euro liegen wird. Obwohl das Angebot nach der Ausschreibung etwa 40 000 Euro günstiger war als in den Kostenschätzungen, stiegen die finanziellen Aufwendungen aufgrund unvorhersehbarer Umstände in den Bodenbefestigungen (Betonbruch, Verfestigungen, Stemmarbeiten).

„Wir werden letztendlich bis zu 30 000 Euro mehr an Kosten haben“, sagte Bürgermeister Andreas Beer. Der Ansatz der Verwaltung einer unbürokratischen Behandlung durch eine Zahlungsermächtigung an den Bürgermeister nach fachlicher Prüfung des Planungs- und Ingenieursbüros, fiel einem knappen Veto des Gemeinderates zum Opfer. Mit sieben zu sechs Stimmen sprach sich das Gremium für eine erneute Vorlage nach Erhalt der Details für eine weitere Erörterung der Kostenmehrung aus.

Dies werde an den Tatsachen nichts ändern, am Ende müsse man die berechtigten Kostenforderungen wohl begleichen müssen, mahnten Verwaltung und Bürgermeister Andreas Beer. Die Sanierungen laufen derzeit weiter und umfassen acht Straßenzüge, Mitte Oktober wolle man fertig sein, informierte der Bürgermeister. „Dann haben wir alle Zahlen und Fakten auf den Tisch.“ Während der Sanierung wurde Erdreich entnommen, das beprobt und auf einer Deponie ausgebracht wird. Diese Kosten sind aktuell noch offen.

Der Bebauungsplan „Am Kirchfeld“ wurde in der vierten Auflage abschließend behandelt und letzte Abwägungen rechtssicher eingearbeitet. Er liegt nun in der öffentlichen Auslegung und ist damit rechtsgültig.

Die Errichtung eines unbewirteten Ferienhauses im Baugebiet Grubstraße im Förderprogramm des Freistaates wird vom Gemeinderat zwar befürwortet, muss aber auf Basis aktueller Rechtsprechungen an die Baugenehmigungsbehörde weitergereicht werden. Dort liegt die weitere rechtliche Klärung, so Bürgermeister Beer. (msr)

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