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Regenstauf

Kandidatin Nichtewitz stellt sich der SPD vor

Bei der Jahresversammlung der SPD Regenstauf fielen keine Wahlen an.

Susanne Nichtewitz, Silvie Miller, Fred Wiegand  Foto: Kay Miller
Susanne Nichtewitz, Silvie Miller, Fred Wiegand Foto: Kay Miller

Regenstauf.Wie die SPD in einer Mitteilung schrieb, nutzte Vorsitzender Fred Wiegand die Gelegenheit, über die Arbeit der Partei im Marktrat zu informieren. Da die SPD zwar den Bürgermeister stellt, aber keine Mehrheit im Gemeinderat hat, sei die politische Arbeit nicht einfach. Man müsse Kompromisse schließen und manche Kröte schlucken. Bisher habe die Zusammenarbeit gut geklappt. Doch nun sei der Wahlkampf eröffnet und vor allem die kleinen Parteien stellten Dinge in Frage, denen sie vorher zugestimmt hätten. Wiegand nannte die Gestaltung des Platzes rund um das Rathaus und den Bau einer Bibliothek als Beispiel. Wiegand beklagte, die Mietpreise im Ort näherten sich langsam denen in Regensburg an. Es bestehe eine große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und Sozialwohnungen. Mittlerweile sei der erste Block in der Hans-Sachs-Straße fast fertig. Dann könnten die Bewohner der Schwandorfer Straße dort einziehen und die alten Häuser abgebrochen werden. Dann komme der nächste Block an die Reihe. Damit habe die SPD entgegen vieler Widerstände ein seit 30 Jahren bestehendes Ziel erreicht. Die Wohnungen des Katholisches Wohnungsbau- und Siedlungswerks der Diözese Regensburg (KWS) seien ebenfalls im Bau. Auch der Bau von Wohnungen beim BRK-Heim habe begonnen. Im neuen Baugebiet hinter dem Kreisel würden demnächst Bauplätze verkauft. Dabei berücksichtigte ein Punktesystem besonders einheimische Familien. Positiv sieht Wiegand die Parteiarbeit außerhalb des Gemeinderats. Die Feier zum 1. Mai in Steinsberg sei ein voller Erfolg gewesen, es habe ein Sommerfest der drei Ortsverbände in Diesenbach gegeben, das sehr gut besucht war. Die Bürger würden regelmäßig durch die Parteizeitung „WIR“ informiert.

In seinem Grußwort zog Bürgermeister Siegfried Böhringer eine Bilanz der vergangenen elf Jahre: die Einwohnerzahl sei um ca. 1500 gestiegen, die Zahl der im Markt Beschäftigten lag 2009 bei 3873, nun arbeiteten 4957 Menschen in Regenstauf. Ähnlich positiv sehe es bei Einkommens- und Gewerbesteuer aus. Letztere habe sich im gleichen Zeitraum fast verdoppelt.

Danach stellte sich die SPD-Bürgermeisterkandidatin Susanne Nichtewitz den Genossen vor. Sie liebe Regenstauf, wenngleich sie einige Jahre im Ausland verbracht habe. Sie habe sich in dieser Zeit Englisch und Spanisch angeeignet, studiert und buchhalterische Kenntnisse erworben. Durch ihre Beratertätigkeit in Nürnberg und Regensburg sei sie lösungsorientiertes Arbeiten gewohnt. Sie setze im politischen Prozess auf Teamarbeit, um die beste Lösung für Aufgaben oder Probleme zu finden. Ihr Motto sei „Politik von Menschen mit Menschen und für Menschen“. Ein Anliegen sind ihr bezahlbare Wohnungen, Sicherheit, Familienfreundlichkeit und wirtschaftliches Wachstum.

Zum Schluss kam Wiegand einer erfreulichen Pflicht nach: Er überreichte Neumitgliedern das Parteibuch.

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