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Planung

Karether wollen groß feiern

Das Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr wird 2023 vier Tage dauern. Ein neues Gerätehaus soll gebaut werden.
Von Josef Dummer

Das jetzige Feuerwehrgerätehaus Kareth soll so schnell wie möglich durch einen Neubau beim Kreisverkehr am Gymnasium ersetzt werden. Foto: Dummer
Das jetzige Feuerwehrgerätehaus Kareth soll so schnell wie möglich durch einen Neubau beim Kreisverkehr am Gymnasium ersetzt werden. Foto: Dummer

Kareth.Es ist ja heutzutage nicht mehr so einfach, große Feiern zu veranstalten. Oft unüberwindbare Sicherheitsvorschriften sind zu erfüllen, ganz zu schweigen vom finanziellen Risiko. Ein Festausschuss der Feuerwehr Kareth hat sich wegen des anstehenden Jubiläums zum 150-jährigen Bestehen im Jahr 2023 deshalb auch schon seine Gedanken gemacht und das Für und Wider in der Jahresversammlung den rund 80 Mitgliedern vor Augen geführt.

Der stellvertretende Vorsitzende Johannes Mirwald, der auch zum Festleiter gewählt wurde, erläuterte den Mitgliedern die Vor- und Nachteile eines im großen oder kleinen Rahmen gefeierten Jubiläumsfestes. Als Termin wurde bereits der 9. bis 12. Juni 2023 an die Landkreis-Feuerwehrführung gemeldet, um sich nicht mit anderen Festen zu überschneiden. Nach dem Vortrag des Festleiters meldeten mehrere Mitglieder Bedenken angesichts der Risiken eines großen Festes an.

„Mir san mir“-Gefühl in Kareth

Die Mehrheit appellierte allerdings an das „Mir san mir“-Gefühl der Karether und war sich sicher, von allen Seiten eine Unterstützung für ein Fest im großen Rahmen mit einem Bierzelt beim Gymnasium Lappersdorf zu erfahren. Eine folgende Abstimmung bestätigte diese Einschätzung mit großer Mehrheit. Ein gewählter Festausschuss, zu dem nach der Aussage von Vorsitzendem Thomas Schroll noch weitere Helfer (je nach Fähigkeit) hinzustoßen könnten, wird sich ab sofort um die Vorbereitung des Festes kümmern und die Mitglieder von Zeit zu Zeit über den Stand der Organisation informieren.

Die zweite gute Nachricht für die Karether Wehr war anschließend dem Grußwort von Bürgermeister Christian Hauner zu entnehmen. Nach seinen Worten hat der Marktrat im Finanzplan den Neubau eines Gerätehauses „so schnell wie möglich“ eingeplant. Favorisiert werde dabei als Standort das Gelände westlich des Kreisverkehrs beim Gymnasium. Der Bürgermeister bedankte sich bei der Karether Wehr, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürger zu jeder Stunde einsetze.

Kommandant Andreas Zankl berichtete von insgesamt 36 Einsätzen im abgelaufenen Jahr. Darunter seien neun Brandeinsätze gewesen, 21 technische Hilfeleistungen und vier Sicherheitswachen.

Nachwuchs wird gefördert

Die FF Kareth zählt derzeit 40 aktive Mitglieder, davon sind zehn weiblich. Kommandant Zankl bedankte sich beim Markt Lappersdorf für die Unterstützung, unter anderem demnächst mit neuer Schutzkleidung, und bei seinen Führungskräften sowie seiner aktiven Mannschaft für die Übungs- und Einsatzbereitschaft das ganze Jahr über.

Die Karether Wehr hat derzeit 14 Jugendliche in ihren Reihen, die bei den angebotenen Übungen und Aktionen sehr aktiv mitmachen, berichtete Jugendwartin Kathrin Danner. Zu einem Jugendaktionstag wurden über 200 Jugendliche in Kareth schriftlich eingeladen, immerhin sechs konnten als neue Mitglieder gewonnen werden, freute sich die Jugendwartin.

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