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Lappersdorf

Katja Stegbauer will das Rathaus erobern

Schon im Juli hatte sich die SPD in Kareth, Lappersdorf und Hainsacker für die 37-Jährige als Bürgermeisterkandidatin ausgesprochen.

Katja Stegbauer mit Markrätin Barbara Rappl (l.) und der SPD-Bezirksvorsitzenden Dr. Carolin Wagner (r.)  Foto: Juergen Krall Photographie
Katja Stegbauer mit Markrätin Barbara Rappl (l.) und der SPD-Bezirksvorsitzenden Dr. Carolin Wagner (r.) Foto: Juergen Krall Photographie

Lappersdorf.Jetzt wurde die 37-Jährige offiziell für das Rennen um den Chefsessel im Rathaus nominiert. „Lappersdorf braucht eine Bürgermeisterin, die den Mut hat, wichtige Entscheidungen zu treffen“, sagte Stegbauer in ihrer Bewerbungsrede. Für welche Ziele sich die dreifache Mutter, die neben ihrem Beruf als staatlich geprüfte Kinderpflegerin demnächst ihr Studium der sozialen Arbeit abschließt, einsetzen wird, wurde durch Vorstellung des Wahlprogramms deutlich. „Ich will, dass jeder hier in Lappersdorf gut leben kann. Ich werde mich als Bürgermeisterin darum kümmern, dass Wohnraum bezahlbar bleibt, dass Familien ausreichend Betreuungsangebote für Kinder hier finden und Senioren die Unterstützung erhalten, um so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können.“ Die Ortskerne wie die Ortsdurchfahrt von Lappersdorf müssten vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Stegbauer sieht auch in der städtebaulichen Entwicklung Lappersdorfs die Kommunalpolitik gefordert. „Die Filetstücke darf man nicht länger Bauträgern überlassen! Gemeinwohl geht vor Privatinteresse.“

In ihr Wahlprogramm haben die Genossen zahlreiche konkrete Maßnahmen aufgenommen, etwa einen Kindergarten in Lorenzen, eine Tagespflegeeinrichtung für Senioren zentral in Lappersdorf, die Stärkung der offenen Jugendarbeit, die Verlängerung der geplanten Stadtbahn bis nach Lappersdorf, den Ausbau des Radverkehrsnetzes und die Forderung nach einer gemeindlichen Wohnungsbaugesellschaft zur Förderung bezahlbaren Wohnraums. „Wir haben ein zukunftsorientiertes Wahlprogramm zusammengestellt, wir haben 24 tolle Kandidaten für den Marktrat nominiert und mit Katja Stegbauer haben wir eine starke, engagierte und authentische Bürgermeisterkandidatin, die die richtige ist für eine familienfreundliche, sozial-kulturelle und ökologische Stadtrandgemeinde“, sagte die SPD-Kreis- und Markträtin Barbara Rappl. In seinem Grußwort sagte Reinhard Peter, Landratskandidat der SPD, die Stadtbahn müsse selbstverständlich nach Lappersdorf kommen und als Regionalbahn in die Landkreisgemeinden geplant werden.

Mit Stegbauer setzen die Sozialdemokraten auf eine Kandidatin, die sich im Vorjahr durch die Organisation einer Großdemo gegen eine AfD-Veranstaltung mit Björn Höcke im Aurelium bekannt gemacht hat. Gegen die Pläne um ein Schießkino in Lorenzen, die vor wenigen Wochen bekanntwurden, positionierte sich Stegbauer als eine der Ersten und initiierte eine Online-Petition, auf der in wenigen Tagen über 700 Bürger unterzeichneten.

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