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Kinder sollen in Containern betreut werden

Erste Sitzung des Gemeinderates und erste Richtungsentscheidung des neuen Gremiums.
Strasser Ralf

Baustelle Kinderhaus  Foto: msr
Baustelle Kinderhaus Foto: msr

Wenzenbach.Im Anschluss an die konstituierende Sitzung, die aufgrund der Kontaktbeschränkungen in der Turnhalle der Grundschule stattfand, ging es um die Frage, wie man mit den gestiegenen Zahlen in der Kinderbetreuung umgeht. „Wir haben mehr Anmeldungen von Eltern für ihre Kinder als die zur Verfügung stehenden Plätze“, erklärte Bürgermeister Sebastian Koch. Auch das Kinderhaus, das aktuell am Jahnweg entstehe, könne in Summe die benötigten Kapazitäten nicht auffangen.

Die Lösung sind Container. Eine Lösung, die aufgrund der starken Nachfrage auch nach der Realisierung des Kinderhauses Bestand haben werde.

Nun gehe es um die Richtungsentscheidung „Kauf oder Miete“. Als Standort hat man das Gelände der Mittelschule gewählt. Bei einer Miete würden bis zu 350 000 Euro den Haushalt belasten, jedoch könnte eine geringe Summe an Fördergelder abgezogen werden. Mietdauer: zwei Jahre. Für den Kauf müssten 350 000 bis 450 000 Euro ausgegeben werden. Vorteil: Die Container können nach Ablauf anderweitig verwendet werden. Ein Abzug von Fördergeldern ist allerdings beim Kauf nicht möglich.

Wolfgang Brandl (Bündnis 90/Die Grünen) regte an zu prüfen, inwieweit Miete mit Kaufoption möglich sei. Mit Zielrichtung Kauf und Optionsprüfung gehen die gemeindlichen Planer in die nächste Runde. (msr)

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