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Interview

Kinder zu mögen, reicht nicht

Seit diesem Schuljahr gibt es die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik. Die Fachbetreuerin im Interview.
Von Sophia Häglsperger

Heidrun Pengler, Fachbetreuerin der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik am Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land. Archivfoto: Meike Jordan
Heidrun Pengler, Fachbetreuerin der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik am Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land. Archivfoto: Meike Jordan

Was macht den Erzieher-Beruf so spannend?

Erzieher arbeiten mit Menschen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben, familiärem und kulturellem Hintergrund. Das verlangt Verantwortung .

Was macht einen guten Erzieher aus?

Es reicht nicht, Kinder zu mögen und ein offener Mensch zu sein. Man braucht die Bereitschaft und das Interesse, sich mit pädagogischem Fachwissen auseinanderzusetzen, es anzuwenden und zu reflektieren. Nur so wird man zum wertvollen Wegbereiter für Kinder und Jugendliche.

Ihre Fachakademie ist neu am Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land. Welche Chancen haben die Absolventen?

Erzieherinnen und Erzieher werden händeringend gesucht. Wer gut ausgebildet unsere Schule verlässt, wird es leicht haben, eine Stelle zu finden.

Warum gibt es so wenige männliche Erzieher?

Ich denke, dass der Beruf immer noch als typischer Frauenberuf gilt und das Gehalt nicht dem entspricht, was geleistet wird. Mit unserem Schwerpunkt MINT versuchen wir, auch Männer für diesen Beruf zu begeistern.

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