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Spende

Kirtafeier mit sozialem Zweck

Die Kirtagruppe übergab 500 Euro an die Pfarrei und den Krankenpflegeverein.
Gertraud Pilz

Uschi Stemmle und Franz Xaver Wiesner freuen sich über die Spende der Kirtaleut. In der Mitte 1. Kirtabursch Ben Bäuml Foto: Gertraud Pilz
Uschi Stemmle und Franz Xaver Wiesner freuen sich über die Spende der Kirtaleut. In der Mitte 1. Kirtabursch Ben Bäuml Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Unter dem Motto „Brauchtum pflegen, Wertschätzung und Menschlichkeit leben“ stand die Kirtafeier, bei der 25 Jugendpaare und eine Kleinkindergruppe die Kirtatradition im Dorf hochleben ließen.

Im Vorfeld der Kirtafeier bearbeitete und schmückte die Jugend unter Anleitung von den Ehemaligen den vom Pfarrwald gespendeten Baum. Kirtawirt Manfred Hauzenberger sorgte für Speis und Trank und Bürgermeister Patrick Großmann und Stellvertreter Josef Espach waren nach Kräften beim Baumaufstellen mit dabei, damit das Prachtstück nach bayerischem Brauch begleitet von Blasmusik der Moosgrabntaler betanzt und der Brauch selber mit der Partyband „Überdüber“ ordentlich gefeiert werden konnte.

Nach dem Baumeinspielen und -aufstellen beim Erberwirt und den bayerischen Tänzen rund um den Baum hatten Altbürgermeister Franz Xaver Wiesner sowie Uschi und Bernd Stemmle Grund zur Freude. „Mit 500 Euro wollen wir Soziales fördern“, so die Sprecher der Kirtagruppe, Susanne Engl und Ben Bäuml. 250 Euro kommen den auf Hilfe angewiesenen älteren Mitbürgern zugute, die dem Vorsitzenden des Fördervereins ambulante Krankenpflege Sinzing-Eilsbrunn-Viehhausen, Franz Xaver Wiesner überreicht werden. Weitere 250 Euro gehen an Bernd und Uschi Stemmle, die ehrenamtlich sehr engagiert die Seniorenarbeit der Pfarrei betreuen.

Wiesner und die Stemmles zeigten sich dankbar gegenüber der jungen Generation, die „neben jugendlicher Unbeschwertheit auch ein großes Herz für ihre Mitmenschen zeigen“, wie sie sagten. Zuwendung, so Wiesner, sei in vielen angespannten Pflegesituationen sehr wichtig und könne über den Standard hinaus nur durch zusätzliche Unterstützung aus der Gesellschaft geleistet werden. Uschi Stemmle von der Pfarreiseniorenarbeit dankte ebenfalls für die finanzielle Zuwendung, die „Zusätzliches“ im Seniorenprogramm ermögliche. (lpe)

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