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Betreuung

„KoAla-Nest“ ist jetzt bezugsfertig

Die interkommunale Kinderkrippe der Gemeinden Köfering und Alteglofsheim wird im September eröffnet. Noch sind Kapazitäten in der Kinderkrippe frei.
Von Philipp Seitz, MZ

  • Freuen sich auf den Start der Kinderkrippe (von links nach rechts): Leiterin Christiane Engel, Bürgermeister Klaus Schönborn und Amtskollege Helmut Stiegler, Architektin Thu Diep-Scheugenpflug und der Alteglofsheimer Bauwesen-Sachgebietsleiter Horst Hageneder Fotos: Seitz
  • Das KoAla-Nest.
  • Ab September werden die ersten Kinder die Krippe besuchen.
  • Das Inventar der Kinderkrippe.
  • Der Eingang zu neuen Betreuungseinrichtung

KÖFERING/ALTEGLOFSHEIM.Nur noch im Außenbereich der Kinderkrippe „KoAla-Nest“ werden derzeit die letzten Handgriffe erledigt. Die Gerätehäuser werden momentan noch gebaut und im September soll der Rasen angesät werden. In den Räumen der gemeinsam von den Gemeinden Köfering und Alteglofsheim errichteten Kinderkrippe stehen sogar schon die Spielsachen am richtigen Platz.

„Beide Gemeinden sind mit dem Ingenieurbüro sehr zufrieden. Was uns besonders freut, ist, dass wir vollständig im Zeitplan geblieben sind“, betont Köferings Bürgermeister Klaus Schönborn beim Pressetermin in den Räumen der Kinderkrippe. Dem schließt sich auch sein Alteglofsheimer Kollege Helmut Stiegler an. Architektin Thu Diep-Scheugenpflug und Projektleiter Armin Dirschl von Delta ImmoTec heben ebenfalls die reibungslose Abwicklung hervor: „Beide Gemeinden haben sehr gut miteinander gearbeitet. Entscheidungen wurden einvernehmlich und schnell getroffen.“

Die ersten kleinen Gäste werden ab September die Kinderkrippe besuchen. Mit einer Gruppe wird gestartet. „Zwei Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin werden sich dann um die Gruppe kümmern“, berichtet Kinderkrippen-Leiterin Christiane Engel. „Momentan sind noch Kapazitäten frei, wir sind noch aufnahmebereit“, betont Bürgermeister Klaus Schönborn. „Sobald absehbar ist, dass mehr Kinder kommen, machen wir uns auf die Suche nach weiterem geeigneten Personal“, erzählt Engel. Dabei hatte die Leiterin die Qual der Wahl: „Es waren viele Bewerbungen zu verzeichnen“, so Bürgermeister Stiegler.

Die viergruppige Kindergruppe sei ein Projekt, „bei dem an alles für Kinder zwischen null und drei Jahren gedacht wurde“, betont Architektin Diep-Scheugenpflug. Die Gardaroben wurden selbst entworfen und die Sitzgelegenheiten bieten verschiedene Stuhlhöhen. Sehr harmonisch und dabei gleichzeitig modern ist auch das Farbkonzept der Krippe gestaltet: „Wir haben uns auf die Farben orange, blau und beige beschränkt.“

Besonders fällt beim Betreten der Kinderkrippe der sehr helle Flur ins Auge. Dieser solle als „Ort der Begegnung und Spielflur“ fungieren. Weiter geht es in die Gruppenräume. Jede Gruppe hat dabei ihren eigenen Wickelbereich mit Toiletten und Waschbecken, hebt Leiterin Engel hervor. Zwei Gruppen teilen sich zudem immer einen Schlafraum, der von der Temperatur her auf die Schlafbedürfnisse der Kinder angepasst ist.

Im Intensivraum stehen die Bastelsachen und Fingerfarben schon parat. Im großzügigen Außenbereich warten Bobbycars und zwei Mini-Schaukeln sowie eine Rutsche auf die Besucher. „Jede Gemeinde hat aus dem Erlös einer sozialen Aktion außerdem ein Spielgerät gespendet“, betont die Architektin. Die Gemeinde Alteglofsheim habe aus dem Erlös des Jugendjazz ein Spielhaus angeschafft, berichtet Bürgermeister Stiegler. Die Gemeinde Köfering hat eine Schaukel im Innenbereich der Krippe beigesteuert.

Bei der Vergabe der Aufträge haben die beiden Gemeinden zudem auf Firmen aus der Region gesetzt, unterstreicht Schönborn. Für die kalten Wintertage hat sich Architektin Diep-Scheugenpflug etwas ganz besonderes für die Kinder überlegt: Ein Lichtband mit LED-Leuchten befindet sich in den Gruppenräumen. Die Kinder können sich dann aussuchen, in welchen Farben ihr Raum erstrahlen soll.

Bis die Kinderkrippe offiziell und mit einem ökumenischen Gottesdienst ihrer Bestimmung übergeben wird, dauert es noch etwas: „Es soll schon Leben im Haus sein, bevor die Eröffnung stattfindet“, erklärt Bürgermeister Schönborn der MZ. Für seine Gemeinde habe der Bau der Kinderkrippe schon „einen finanziellen Kraftakt“ dargestellt. „Wir sind froh, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit Alteglofsheim bewerkstelligen konnten“, so Schönborn. Auf das Ergebnis können nun die beiden Gemeinden stolz sein.

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