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Köferinger Wünsche für 2020

Wir befragten Bürger in der Gemeinde, was sie sich vom neuen Jahr erhoffen. Es geht um Verkehr, Wohnraum und Betreuung.
Von Josef Eder

Die ausführende Firma hat bereits mit der Baustelleneinrichtung für die Umgestaltung des Köferinger Dorfplatzes begonnen.  Foto: Josef Eder
Die ausführende Firma hat bereits mit der Baustelleneinrichtung für die Umgestaltung des Köferinger Dorfplatzes begonnen. Foto: Josef Eder

Köfering.Der scheidende Gemeinderat Wilfried Schoppelrey hat als Mahner in dem Gremium den Finger oft in noch nicht erkannte Wunden gelegt. Er hofft, dass das Umweltbewusstsein der Mitbürger noch weiterwächst.

Auch sonst gaben viele der befragten Bürger konkrete Wünsche an, allerdings fügten viele im Gespräch mit der Mittelbayerischen hinzu, dass sie nicht namentlich genannt werden wollen. Ein Bürger hofft angesichts der Schaffung von neuem Wohnraum über Jahre hinweg, dass keine ungewollten Baulücken entstehen und keine Baufirmen in Konkurs gehen.

Mutter wünscht sich Kinderarzt

Eine junge Mutter mit Kleinkind wünscht sich, dass der geplante Kindergarten am Kreisel bei der Dr.-Bruno-Sahliger-Straße 2021 in Betrieb gehen wird. „Meine Tochter profitiert davon.“ Ideal wäre es auch, wenn sich aufgrund der vielen Ansiedelungen von jungen Familien in Köfering und den Nachbarorten ein Kinderarzt in Köfering niederlassen würde.

Mehrmals genannt wurde die geplante Umgehungsroute Südspange R 30. Die Hoffnungen gehen in Richtung eines baldigen Baubeginns, weil diese Straße die Innerortsstraßen entlasten würde. „Mit der B15 sind wir zudem schon außerordentlich belastet.“

Senioren wollen Barrierefreiheit

Befragte Senioren bringen zum Ausdruck, dass ein Seniorenheim die Attraktivität von Köfering noch mehr steigern würde. Auch wünschen sie sich Barrierefreiheit in Bereichen, wo dies möglich wäre, aber noch nicht geschehen ist. Das gelte nicht nur für die öffentliche Hand. Ein aus Pentling zugezogener Senior mit Familie wünscht sich, dass es allen Neubürger wie ihm er gehe. „Wir wurden mit offenen Armen aufgenommen“, sagt er.

Geplante Projekte

  • Wohnen:

    in den nächsten Jahren steht die Schaffung von mehreren Wohnquartieren für Köferinger, Egglfinger und Neubürger sowie von Gewerbeeinheiten an.

  • Dorfplatz:

    Der Dorfplatz soll ein neues Gesicht erhalten. Bis Jahresmitte sollte das Projekt fertiggestellt sein.

  • Hochwasser:

    Der Hochwasserschutz an der Pfatter könnte im neuen Jahr abgeschlossen bzw. die Planung vorangetrieben werden.

Hans Seemann vom Männergesangsverein wünscht sich, dass mehr jüngere Menschen die Freude am Gesang entdecken und zum MGV finden. Er freut sich schon auf das jährliche Sommerkonzert im Wasserschloss der gräflichen Familie von Lerchenfeld.

Einige junge Bürger begrüßen die Einführung einer Jugendförderpauschale für die Ortsvereine. Sie wünschen sich, dass der Gemeinderat positive Entscheidungen trifft, wenn entsprechende Anträge vorliegen.

Feuerwehr: wenige Einsätze

Die Feuerwehr hofft, dass das neue Jahr wenige und vor allem keine spektakulären Einsätze bringt. Die Schützen von Alpenrose wünschen sich, dass sie bei der 25. Austragung des Mühlbachcups, den Pokal gewinnen. Und die Faschingsgesellschaft hofft auf einen fantastischen Gaudiwurm.

Pfarrer Matthias Kienberger wünscht sich für seine Pfarreiengemeinschaft Alteglofsheim-Köfering, dass die Menschen, die hier leben, egal welcher Konfession, offen sind für Veränderungen. Er hoffe, dass viele Menschen erkennen, wie gut es tut, seinen Glauben zu leben, sei es im Gottesdienst oder im Alltag.

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