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Advent

Kostbares vorweihnachtliches Geschenk

Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen gastierte in der Pfarrkirche Ramspau. Die vielen Zuhörer waren begeistert. Als Geschenk gab es eine Münze.
Von Petra Schmid, MZ

  • Die Domspatzen begeisterten beim Konzert in Ramspau. Foto: Schmid
  • Mit seinem Programm überzeugte der Nachwuchschor. Foto: Schmid
  • Solisten und der Chor erhielten viel Beifall. Foto: Schmid
  • Der Chor wurde von Hackbrett, Akkordeon und Harfe begleitet. Foto: Schmid
  • Auch ein Hirtenspiel erlebten die Rampauer. Foto: Schmid
  • Für viele war der Auftritt der Hirten ein Höhepunkt. Foto: Schmid
  • Karl-Heinz Liebl dirigierte den Chor. Foto: Schmid

Ramspau. Nach 30 Jahren waren die Domspatzen wieder einmal im „Golddorf Ramspau“ zu Gast. Der Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen gab ein Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Laurentius. Das Gotteshaus wurde zum Konzertsaal. Kein Wunder, dass Pfarrer Josef Vogel in der ersten Kirchenbank stolz die „Bairische Weihnacht“ verfolgte.

Der Nachwuchschor einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt begeisterte auch die vielen Konzertbesucher. Bis auf wenige Plätze waren die Kirchenstühle gut gefüllt. Unter Leitung von Karl-Heinz Liebl sangen die Buben und jungen Männer Lieder und Volksweisen. Zwischenapplaus erntete der Knabenchor für „Heilige Nacht“ (Lied zur Geburt des Herrn). Die teilweise noch jungen Sänger beeindruckten mit ihren Soli und sangen Passagen aus bekannten Volks-, Advents- und Weihnachtsliedern. Mit dem Einsetzen des Gesamtchors füllte sich das ganze Kirchenschiff mit den Tönen der wunderbaren Stimmen der Domspatzen.

Die Buben- und Männerstimmen begleitet von Harfe, Hackbrett und Akkordeon gingen zu Herzen, fast ein wenig wie Stubenmusi zum Weihnachtsfest. Der Auftritt der beiden Hirten mit ihren Laternen, die auf der Suche nach einem verirrten Schaf waren, war das i-Tüpfelchen des Konzerts. Auf dem Programm standen unter anderem „Maria durch einen Dornwald ging“ oder „Es wird scho glei dumpa“.

Standing Ovations und minutenlanger begeisterter Applaus war der Lohn für den Auftritt der Domspatzen in Ramspau. Ganz beeindruckt waren die Ramspauer vom Knabenchor. Pfarrer Vogel sagte: „Ich glaube wir haben uns heute selbst ein kostbares Geschenk gemacht – geistliche Musik, die die Seele berührt und die Brücke zum Himmel schlägt.“

Das Konzert sei den hervorragenden Beziehungen von Fritz Dechant zu den Regensburger Domspatzen zu verdanken, hob der Geistliche hervor. Das Konzert habe eingestimmt auf das Weihnachtsfest. „Ich hoffe, dass es nicht wieder 30 Jahre dauert, bis die Domspatzen wieder zu uns nach Ramspau kommen.“ Für die jungen Sänger gab es zur Stärkung eine Brotzeit im Ramspauer Hof. Der Chorleiter erhielt von Pfarrer Vogel zur Erinnerung eine Gedenkmünze.

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