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medizin

Krankenhaus vermeldet Rekordzahl an Patienten

Im vergangenen Jahr wurden 22 000 Kranke in Wörth behandelt. Man schreibt schwarze Zahlen, freut sich der Direktor.
von walter schiessl, mz

wörth.Der Aufwind am Kreiskrankenhaus hält weiter an. Mit 22 000 Patienten vermeldet das Unternehmen eine Rekordzahl, die sich in den letzten Jahren immer wieder gesteigert hatte. 2009 hatte man 21 000 Kranke versorgt, das Jahr davor waren es noch 20 000. „2010 haben unsere Ärzte über 4000 ambulante und stationäre Operationen durchgeführt“, sagte Krankenhausdirektor Heinrich Karl zum Wörther Anzeiger der MZ. Das Kreiskrankenhaus zeichne sich durch eine hohe Akzeptanz aus, sein Einzugsgebiet gehe inzwischen weit über den Landkreis Regensburg hinaus, viele Patienten aus den umliegenden Kreisen, aber auch aus Regensburg und Straubing ließen sich hier behandeln.

Das bringe es auch mit sich, dass das Haus aufgrund des wachsenden Zulaufes weiterhin schwarze Zahlen schreibe, sagt denn auch Karl. Während viele andere Kliniken Defizite aufweisen, könne in Wörth in den nächsten Jahren bei weiterem Wachstum und kalkulierbaren gesetzlichen Rahmenbedingungen von positiven Rechnungsergebnissen ausgegangen werden. „Diese sind für zukunftsweisende Investitionen im medizinischen Bereich und für zusätzliches Personal notwendig“, sagt der Krankenhausdirektor.

Das Kreiskrankenhaus ist längst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Die Zahl der im Hospital tätigen Ärzte stieg auf 54 an, mit ihnen zähle man 270 Mitarbeiter. „Die gestiegenen Patientenzahlen haben dazu geführt, dass in den letzten fünf Jahren 60 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden“, zieht Heinrich Karl Bilanz. Die Anzahl der Auszubildenden wurde auf 24 gesteigert. „Die Klinik bietet sowohl ärztlichem, als auch pflegerischem Personal sehr gute Möglichkeiten, Familie und berufliche Karriere zu vereinen“, freut sich nicht nur die Krankenhausleitung. Zudem sei man auch der größte Arbeitgeber in der Stadt Wörth.

„Wir sind froh, dass die Fachärzte ihre große medizinische Kompetenz bei uns einbringen und damit einen maßgeblichen Anteil am guten Ruf des Hauses haben“, weiß Heinrich Karl, um anzufügen, dass das Leistungsspektrum in den letzten Jahren kontinuierlich nach oben gefahren werden konnte. Als neues stationäres Angebot wurde vor kurzem eine multimodale Schmerztherapie eingeführt. Diese wende sich an Menschen, die andauernd Schmerzen haben, deren Ursache nicht fassbar ist oder nicht behoben werden kann. Die Besonderheit, so Karl, sei ein interdisziplinäres Therapeutenteam, das sich aus den Bereichen Schmerztherapie, Psychologie und Physiotherapie zusammensetze. Bei Bedarf könne man auch Fachärzte der Orthopädie, Neurologie, der Neurochirurgie, der Psychiatrie und der Inneren Medizin hinzuziehen. Erste Behandlungen hätten bei der überwiegenden Zahl der Patienten gute bis sehr gute Ergebnisse gebracht.

Trotz dieser Erfolgsstrukturen dürfe man sich nicht ausruhen, weiß Heinrich Karl. Aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs müssen weitere Maßnahmen im Rahmen der Unternehmensstrategie festgelegt werden. Die bewährte Spezialisierung im ärztlichen Bereich soll weiter ausgebaut werden, neue medizinischen Leistungen, die in Wörth angeboten werden, sollen dazu beitragen, die hohe medizinische Qualität zu gewährleisten.

Das Plus von Wörth seien der hohe Spezialisierungsgrad der Ärzte, überschaubare Strukturen, die moderne Ausstattung, das große Engagement der Mitarbeiter und das intensive Bemühen sowie die persönliche Zuwendung zum Patienten bei Behandlung und Pflege, sagt Karl.

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