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Kunst erfindet sich immer wieder neu

Eine Ausstellung im Wörther Schloss zeigt Werke mit Ausdruck und Originalität.
Von Leon Weiss

Bei den beiden Künstlern Rosa Meyer und Peter Hoffmann spielen Emotionen eine große Rolle.  Foto: Leon Weiss
Bei den beiden Künstlern Rosa Meyer und Peter Hoffmann spielen Emotionen eine große Rolle. Foto: Leon Weiss

Wörth.„Das Wörther Schloss stellt ein Merkmal der Stadt dar, deswegen freut es uns, dass hier kulturelle Veranstaltungen stattfinden.“ Mit diesen Worten leitete der stellvertretende Bürgermeister Josef Schütz zusammen mit Tony Kobler die Eröffnung der Ausstellung der beiden Künstler Rosa Meyer und Peter Hoffmann ein. „Das Publikum der Kunst ist ebenso wichtig wie der Künstler selbst, da so die Kunst ihre Vielfalt erhält“, betonte Kobler, der auch die Laudatio für die beiden Aussteller übernahm.

Rosa Meyer begann vor zehn Jahren zu malen. „Ich hatte viele Bilder in meinem Friseursalon aufgehängt und vielen Kunden haben diese sehr gefallen“, erzählte Meyer. Doch aufgrund einer Allergie gegen Ölmalfarben, die sie anfangs verwendete, wechselte sie auf Lebensmittelfarben und kreierte somit ihren eigenen, unvergleichbaren Stil, bei dem unter anderem Chiasamen ins Kunstwerk mit einfließen. „Ich möchte meine Kunst immer wieder neu erfinden, deswegen kombiniere ich sehr viel, um so für Dynamik zu sorgen“, so die Künstlerin.

Die Ausstellung im Foyer des Wörther Schlosses wird mit Werken von Peter Hoffmann kombiniert, der wie Tony Kobler sagt, einen sehr eigenen und interessanten Kunststil hat. „Bei Peter steht vor allem das Seelenleben im Vordergrund und spiegelt sich in so manchem Kunstwerk wider“, so der Laudator. Künstler Hoffmann sagt: „Ich male immer ohne Konzept, da das meine Kunst stark beeinflusst“. Auch der Gang in die dreidimensionale Ebene sei ein starkes Markenzeichen von Hoffmann. „Trotz der unterschiedlichen Werke steht bei beiden Künstlern das Gefühlsbetonte und Emotionale an erster Stelle. Diese beeinflussen ihre Kunst ganz stark und individuell und stellen so die Stimmung des Künstlers dar“, so Kobler.

Auch Residenzleiterin Sarah Weber war sehr erfreut, als sie die Anfrage der beiden Künstler erhalten hat, ob man das Foyer für die Ausstellung reservieren kann. „Die Leute im Heim freuen sich darüber, denn es ist eine willkommene Abwechslung und bietet viele neue Impressionen“, meinte Weber.

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