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Politik

Lappersdorf: 50 Wohnungen am Waldweg

Der Marktrat stimmte am „Waldweg“ einem neuen städtebaulichen Konzept zu. In Baiern können mobile Häuser gebaut werden.
Von Josef Dummer

Der Marktrat stimmte dem Bebauungsplan „Waldweg“ mit einem neuen städtebaulichen Konzept zu. Foto: Josef Dummer
Der Marktrat stimmte dem Bebauungsplan „Waldweg“ mit einem neuen städtebaulichen Konzept zu. Foto: Josef Dummer

Lappersdorf.Immer wieder war in den letzten Jahren ein Antrag zur Bebauung eines Grundstücks am „Waldweg“ in Lappersdorf auf der Tagesordnung des Marktrats.

Nach Vorgaben durch das Gremium kam jedoch schon 2015 eine Einigung mit den Nachbarn hinsichtlich eines Erschließungskonzeptes nicht zustande. Mittlerweile wurde das Grundstück verkauft und die neuen Eigentümer planen nun dort den Bau von vier Mehrfamilienhäusern.

Mobile Häuser in Baiern

Zudem möchten sie ein Grundstück an der Michael-Bauer-Straße erwerben, um dort ein weiteres größeres oder zwei kleinere Mehrfamilienhäuser sowie die Zufahrt zu einer Tiefgarage zu errichten. Insgesamt sollen dann auf beiden Grundstücken zwischen 40 und 50 neue Wohneinheiten entstehen. Nachdem jedoch diese Planung nicht mehr dem früheren Aufstellungsbeschluss entspricht, musste sich der Marktrat nunmehr erneut mit diesem Thema befassen.

Gerda Schiessl vom Ingenieurbüro U.T.E. stellte dazu jetzt in der jüngsten Marktratssitzung ein mögliches städtebauliches Konzept unter Berücksichtigung der neuen Ausgangssituation vor, das die Markträte ohne große Diskussion einstimmig befürworteten.

Ein weiterer Antrag von Investoren betraf die Änderung des Bebauungsplans „Baiern“, um dort bei der Einfahrt zur Kreisstraße zwei oder drei mobile Häuser mit rund 48 Quadratmeter pro Parzelle errichten zu können. Der aktuell gültige Bebauungsplan sieht an dieser Stelle die Bebauung mit Einzelhäusern sowie eine Fläche für einen Lärmschutzwall vor.

Gemeinderat

  • Sporthalle Hainsacker:

    1994 wurde sie gebaut, steht also nunmehr schon wieder 25 Jahre bei der Grundschule Hainsacker.

  • Maßnahmen:

    Dringend erforderlich ist die Sanierung der Fassade an der Giebelseite des Turnhalleneingangs. Der Bodenbelag soll rollkunstlauftauglich erneuert werden.

  • Fluchttreppe:

    Es wird auch untersucht, ob das vorstehende Eck in der Halle wegen der Fluchttreppe entschärft werden kann.

Nach Information von Bauamtsmitarbeiter Christian Cesarz würde aktuell eine große Nachfrage nach mobilen Häusern bestehen. Eine entsprechende Bauvoranfrage der Investoren sei schon im Bau- und Vergabeausschuss behandelt worden, musste dort aber wegen der erforderlichen wesentlichen Änderung des Bebauungsplanes abgelehnt und an den Marktrat weitergeleitet werden.

Nachdem Markträte von der CSU so ein Projekt befürworteten, Baiern als „Eingangstor für Lappersdorf an der Kreisstraße“ aber nicht für den richtigen Ort für so eine Bebauung hielten, erinnerte Bürgermeister Christian Hauner daran, dass der Bauausschuss den Investoren schon die Möglichkeit einer Bebauung signalisiert habe, wenn der Bebauungsplan entsprechend abgeändert werde. Christa Wunderer von den Grünen empfand den Antrag als eine gute Idee, die bestimmt entsprechende Nachfrage haben werde. Auch Robert Wachtveitl und Karl Baumer von den Freien Wählern könnten sich angesichts der hohen Bau- und Grundstückspreise so ein Projekt gut vorstellen.

Sanierung Sporthalle Hainsacker

Beim anschließenden Votum stimmten 18 Markträte für das Projekt und damit für eine Änderung des Bebauungsplans „Baiern“, vier waren dagegen. Der Antragsteller muss aber die Kosten für die Bauleitplanung tragen.

Bei der jüngsten Exkursion des Marktrats wurde unter anderem auch die Sporthalle Hainsacker wieder besichtigt. Die Räte kamen zu dem Ergebnis, dass nach 25 Jahren eine Sanierung der Halle in Teilen unumgänglich sei und in Angriffe genommen werden müsse. In diesem Zusammenhang soll auch der Forderung des Landratsamtes Regensburg nachgekommen werden, eine Nutzungsänderung des Mehrzweckraums im Obergeschoss zu beantragen sowie ein zusätzliches Brandschutzkonzept zu erstellen.

Der Marktrat schloss sich einstimmig dem Vorschlag der Bauabteilung an, die Sporthalle im nächsten Jahr zu sanieren und dafür 645.000 Euro in den Haushalt 2020 einzustellen.

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