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Aktion

Lauffest vor Traumkulisse

Kaiserwetter, sanfte Hügel und die Weite des Donautals: Das Jubiläum des Landkreislaufs war in jeder Hinsicht ein Vergnügen.
Von Heike Haala

Am Samstag ging der zehnte Mittelbayerische Landkreislauf über die Bühne. 317 Teams waren am Start. Fotos: Lex
Am Samstag ging der zehnte Mittelbayerische Landkreislauf über die Bühne. 317 Teams waren am Start. Fotos: Lex

Wiesent.Die rund 3000 Teilnehmer des zehnten Mittelbayerische Landkreislaufs hatten am Samstag das Ziel stets fest im Blick. Und das im Wortsinn: Über weite Teile der 73,1 Kilometer langen Strecke zwischen Aufhausen und Wiesent rollte sich vor den Läufern ein traumhaftes Panorama aus. Dominiert war es von den Ausläufern den Bayerischen Waldes, an dessen Fuß der Zielort Wiesent liegt.

Interview

Es läuft dank ganz viel Herzblut

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Das Wetter trug den ganzen Tag über seinen Teil zur Laufkulisse bei: Wegen der lockeren Bewölkung hatte die Sonne viel Platz, um über den Läufern zu strahlen. Bei um die 22 Grad fiel kein Tropfen vom Himmel. Und so machte sich schon am Morgen vor dem Startschuss auf dem Sportplatz in Aufhausen gute Stimmung unter den Läufern breit. Da hatten viele Teilnehmer noch eine Sportjacke übergezogen. Sie dehnten sich lieber gründlich. Spätestens nach dem Aufwärmtraining mit Marina Schambeck aber waren alle auf Lauftemperatur.

Aktion

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Die Armin Wolf Teams bejubeln ihren Doppel-Erfolg, auch „Läufer mit Herz“ sind spitze dabei. Hier Impressionen vom Laufspaß.

Das Lächeln der Helfer

Um 9 Uhr fiel der Startschuss unter der Ägide der ostbayerischen Sportmoderatorenlegende Armin Wolf. Die Startläufer der 317 angemeldeten Teams und 59 Ultraläufer, die die Strecke am Stück liefen, trugen die Staffelstäbe zuerst nach Hagelstadt. Weiter ging es in insgesamt zehn Etappen nach Köfering, Moosham, Mintraching, Neutraubling, Sarching, Illkofen, Eltheim und Kiefenholz in den Zieleinlauf in Wiesent.

Sehen Sie hier die Bilder von der Strecke

MZ-Landkreisläufer sind gut unterwegs

Viele Teams hatten Fahrgemeinschaften organisiert. So konnten sie die Läufer Etappe für Etappe auf die Strecke bringen und auch wieder einsammeln. Ob Läufer oder Teambetreuer – für alle Beteiligten hatten die Helfer an den Wechselstationen und entlang der Strecke ein offenes Ohr. Und so fand jeder seinen Startplatz. Egal in welcher Gemeinde, die Feuerwehrmänner und -frauen winkten den Autofahrern durch die Frontscheibe, bis sie in der Parklücke standen. An den Ortseingängen oder Abzweigungen standen sie strahlend und gaben Orientierungshilfen.

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Die Vorfreude

Am Ziel hatten die Wiesenter ein regelrechtes Volksfest auf die Beine gestellt. Vor dem Einlauf mit der Zeitabnahme hatten sich die Green Berets Cheerleader positioniert. Im Takt zu den Songs, die DJ Tom Larusso auflegte, wuschelten sie für die Sportler mit ihren silbernen Pompoms und tanzten, dass die großen Schleifen an ihren Pferdeschwänzen in der Luft wippten. Das erste Mal für Jonas Fischer vom Armin-Wolf-Laufteam 1. Die Mitglieder hielten sich kurz vor der Zielgeraden bereit und so trug das Team den Stab gemeinsam darüber.

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Der Überflug

Bei so viel Spaß zogen die Verantwortlichen am Samstagnachmittag positive Bilanz. Allen voran Hauptorganisatorin Alexandra Wildner, die mit Sandra Feil und Lisa Peters von der Stimmung schwärmte und dem tollen Wetter. „Wir haben hier eine volle Hütte und die Wiesenter haben das alles toll im Griff“, sagte Wildner über die Party, die am Nachmittag am Zieleinlauf Fahrt aufnahm.

Sport

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Coole Läufer, glückliche Helfer

Streckenleiter Daniel Wedekind kam mit dem Motorrad um kurz nach 13 Uhr in Wiesent an. Auch er freute sich über die gute Stimmung und die entspannten Läufer. „Das Wetter war ideal, es gab keine Unfälle“, sagte er. Auf dem Motorrad hatte er zudem die Landschaft genossen. Dabei sind ihm die weiten Blicke und die Streckenabschnitte entlang der Donau besonders im Gedächtnis geblieben. „Das war zum Teil sehr idyllisch“, sagte der Streckenleiter.

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Zahlen und Fakten

Jürgen Eder, Einsatzleiter beim Bayerischen Roten Kreuz, war mit 20 Helfern und acht Einsatzwägen vor Ort. Er sprach von einer ruhigen Veranstaltung. Maximilian Schwarz, Einsatzleiter bei der Polizei für den Landkreislauf, sprach ebenfalls von einem problemlosen Einsatz und einer schönen Veranstaltung. „Die Organisation ist gut, es gab keinerlei Zwischenfälle oder Probleme“, sagte er. Auch für die Autofahrer, die an den Wechselstationen kurzzeitig für mehr Verkehrsaufkommen sorgten, fand er lobende Worte: „Sie waren sehr diszipliniert. Ich habe heute nur nette und freundliche Menschen gesehen.“

Mehr zum Landkreislauf

Sie halfen mit

  • Event: Der Landkreislauf könnte nicht ohne die Hilfe von Sponsoren über die Bühne gehen.

  • Partner: BMW Group Werk Regensburg, Sparkasse Regensburg, Lauf und Berg König, Peppex Sports, KRONES AG, Brauerei Bischofshof/Weltenburger, Ärztenetz/Medipark, DAK Gesundheit, Auto Schindlbeck, Glasfaser Ostbayern, Netto Marken-Discount, Subway, Pschick Group, TVA, Charivari

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