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Lappersdorf

Leidenschaftlich für Europa eingetreten

Ein Plädoyer für Demokratie hielt Professor Dr. Heribert Prantl bei seinem Auftritt im Lappersdorfer Kulturhaus Aurelium.
Josef Dummer

Dr. Heribert Prantl war im Aurelium zu Gast. Foto: Jürgen Bauer
Dr. Heribert Prantl war im Aurelium zu Gast. Foto: Jürgen Bauer

Lappersdorf.Ein leidenschaftliches Plädoyer für Europa und den Schutz der demokratischen Werte hielt der bekannte SZ-Journalist und Publizist Professor Dr. Heribert Prantl im Rahmen seines Auftritts im Lappersdorfer Kulturhaus Aurelium. Vor rund 300 Besuchern sprach er eindringlich über problematische gesellschaftspolitische Entwicklungen wie Radikalisierung und Angstmache, denen man mit der „Kraft der Hoffnung“ und persönlicher Entschiedenheit entgegentreten müsse.

Das Phlegma und die fälschliche Ansicht, man könne nichts an der politischen Situation bewirken, verurteilte der Referent mit Kopf und Herz. Europa, so Prantl, werde nur dann gedeihen, wenn man dafür Sorge trage. Demokratie lebe nur dann, „wenn wir mitmachen“. Demokratie und Sozialstaat seien nicht selbstverständlich: „Wir müssen beides behüten, pflegen und schützen“, sagte Prantl. Den Aufbruch der Jugend, eigene Interessen, etwa hinsichtlich Klimaschutz, durchzusetzen, sowie das steigende Interesse der Jugend an Politik stimme ihn zuversichtlich. Mit einer Aussprache und Fragen aus dem Publikum endete der politische Vortrag im goldenen Lappersdorfer Kulturhaus.

Am Büchertisch im Foyer war Dr. Prantl anschließend fleißig am Signieren seiner zahlreichen Publikationen und stand auch geduldig Rede und Antwort für seine Zuhörer. (ldk)

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