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Unterhaltung

Line-Dancer sorgen für Furore

In Regenstauf frönen 30 Tanzbegeisterte einmal in der Woche ihrem Hobby. Zum „Zehnjährigen“ gab es viele Glückwünsche.
von Monika Bucher

Zum Auftakt tanzten die Jubilare „Friday-Liners“ und „Heaven to Hell Heels“  Foto: Monika Bucher
Zum Auftakt tanzten die Jubilare „Friday-Liners“ und „Heaven to Hell Heels“ Foto: Monika Bucher

Regenstauf.RegenstaufUnter dem Motto „Friends4ever“ feierte die Line-Dance-Gruppe „FridayLiners“ Regenstauf ihr zehnjähriges Bestehen und gleichzeitig auch „10 Jahre Freundschaft“ zum Stammtisch „Heaven to Hell Heels“ aus Regensburg. Und wie sollte es anders sein, dazu wurde das Tanzbein geschwungen.

Zum runden Jubiläum hatten die „FridayLiners“, die ihr Training im Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Hauptstraße abhalten, viele Gleichgesinnte zu einer „Übungsparty mit Open-End“ in die Jahnhalle eingeladen. Rund 275 Tänzer und Tänzerinnen aus 24 verschiedenen Vereinen aus der Umgebung fanden sich ein, um gemeinsam die Tanzfläche zum Schwingen und Swingen zu bringen. Die weiteste Anfahrt hatten die „Krähenfüße“ aus Bayerisch Eisenstein.

Eine eigene Szene

Barbara Meier vom MGH hatte das Angebot für die Tanzgruppe im Jahre 2019 initiiert und erinnerte beim Festakt an die Anfangszeit mit ersten Auftritten beim Weihnachtsmarkt, Bürgerfest oder Festival am Fluss. 3. Bürgermeister Josef Schindler gratulierte namens der Marktgemeinde und würdigte den Eifer der LineDancer, die aus lauter „Spaß an der Freude“ von anfänglich einer bis zu jetzt drei Stunden jeden Freitag in ihr Training investierten.

Im Unterschied zum Squaredance ist jedoch die Musik beim Line-Dance nicht auf Country- und Westernmusik beschränkt, so „FridayLiners“-Vorsitzende Michaela Gebhard, sondern es ist auch Modernes zu hören. Neben typischen Hits wie „Hillbilly Rock Hillbilly Roll“ wurde dann auch zu Popsongs wie „Por Ti Sere“ über „Alligator Rock“ bis „Jambalaya“ die ganze Nacht durchgetanzt. Nebenbei wurde noch ein Film über die Anfänge gezeigt und zwischen den Tanzvorführungen Dias über die letzten zehn Jahre.

Laut Gebhard zählen die „FridayLiners“ inzwischen 30 Mitglieder, die Schrittkombinationen einüben und begeistert zu den Veranstaltungen der in der Umgebung bestehenden Vereine fahren, um dort mit anderen ihrem Hobby zu frönen. Line Dance sei eine eigene Szene, so erklärte Gebhard. Einige Tänzer hätten auch schon bei der Abnahme des Deutschen TanzSport-Abzeichens (DTSA) mitgemacht und erfolgreich ihre Prüfungen für das Bronze-, Silber-, Gold- und Brillantabzeichen abgelegt. Außerdem wurden Ausflüge angeboten nach Pullman City, Eging am See oder zu Workshops von Weltmeistern.

Ältester Teilnehmer ist 82

Besonders befreundet sind die FridayLiners mit dem 78 Mitglieder zählenden Stammtisch „Heaven to Hell Heels“, der fast zeitgleich gegründet wurde. Er trainiert und tanzt „himmlisch leicht und teuflisch gut“ in zwei Gruppen immer montags und mittwochs in der VfB- Sportgaststätte in Regensburg. Dabei besteht keinerlei Konkurrenz, so betonte auch Sibylla Lodermeyer von HtHH. Alle Gruppen seien offen für die jeweils anderen. Es gibt zwar keine Kinderformation, aber ansonsten sind alle Altersschichten vertreten. Der älteste Teilnehmer zählt 82 Jahre.

Der Line-Dance

  • Beginn:

    Die ursprüngliche Form ist eigentlich der Gruppentanz. Der Paartanz ist eine spätere Form, die sich nicht in allen Völkern der Erde findet. Der Line-Dance entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts hauptsächlich in den USA.

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