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Bühne

MGV zeigt turbulente Gangsterkomödie

Kleinkriminelle, die zu Geld kommen, und ein großer Ganove sorgen für Zündstoff. Für Zuschauer gibt es viel zu Lachen.

Ein Koffer ist der Dreh- und Angelpunkt des Theaterstücks. Foto: Martin Jäger
Ein Koffer ist der Dreh- und Angelpunkt des Theaterstücks. Foto: Martin Jäger

Tegernheim.Geld macht bekanntlich nicht glücklich – aber was passiert, wenn eine Bande Münchner Vorstadt-Strizzis unverhofft zu 100 000 Mark kommt, zeigt die Theatergruppe des MGV mit dem Stück „A Kufern“, das vor kurzem Premiere feierte.

Zum Inhalt: Bubi Bratzler (Christian Spießl), Chef einer Gangsterbande, deren Repertoire von Schwarzfahren bis zu todsicheren Sachen bei Beerdigungen reicht, nimmt in seinem Hauptquartier die Erfolgsmeldungen seiner Untergebenen entgegen. Taschendiebin Zeiger Lilli (Michaela Saller) präsentiert Taschenuhren, die „ Ideen von Trickbetrüger Stauber Luggi (Manuel Beck) beschränken sich auf das Fälschen von 30-DM-Scheinen und sein Gspusi Lalo (Anna Maria Blaimer) lässt sich trotz des vollen Einsatzes ihrer weiblichen Reize Spielgeld andrehen. Zur Tarnung der ungesetzlichen Aktivitäten und des Unterschlupfes dient die Schneiderei von Nadel Toni (Dieter Meister), der als Mittelsmann zum feinen Bürgertum fungiert und sich überwiegend mit den unangemeldeten Besuchen von Waisenhausschwester Pangratia (Petra Kulzer-Ranftl) herumschlagen muss. Auch Erna Stesser (Martina Bauer) und Fingerl Beppi (Hans Gradl) vermögen die Laune von Bubi nicht zu heben, beschränkt sich ihre Ausbeute lediglich auf ein Briefmarkenalbum.

Altbewährte Tricks

Plötzlich tritt Gassen Paule (Armin Hofbauer) auf, der mithilfe eines altbewährten Tricks am Bahnhof in den Besitz eines Koffers gekommen ist, in dem sich zur Verblüffung aller statt der erwarteten Unterwäsche 100 000 Mark befinden. Der anfänglichen Euphorie mit Träumen von Kaviar aus Schöpflöffeln setzt Bubi ein Ende angesichts eines Briefes, in dem der Geldbetrag als Dank eines Unternehmens an den Ministeri für eine Entscheidung in bekannter Sache deklariert wird. Und weil der Chef mitdenkt, muss die heiße Ware zum ursprünglichen Empfänger – man ist ja schließlich ein ehrbarer Gauner.

Wenige Restkarten

  • Ort

    : Die Theateraufführungen finden im Gasthaus Federl/Scheck, Tegernheimer Kellerstraße 2, statt.

Der folgende Tag lässt die Kumpane ratlos zurück. Spekulationen über ein Verschwinden Bratzlers und Hoffnungen über einen Finderlohn setzt der bereits in Rosenheim oder Chicago Vermutete ein Ende und erläutert seinen Plan. Munter geht das Geschehen auf der Bühne weiter, bis eine unerwartete Wendung die Akteure vor neue Herausforderungen stellt.

Das eingespielte Ensemble agierte unter der bewährten Regie von Andreas Ohl, weitere Mitwirkende sind Ulli Lohmeier als Souffleuse, Anna Maria Blaimer in der Maske, für Bühne und Technik zeichnen Hans Gradl, Christian Spießl und Günter Wack verantwortlich.

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