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Sport

Mittelschüler testen „Baseball5“

Die Buchbinder Legionäre warben in Neutraubling für Straßenversion des Spiels.

Die Mittelschüler waren von „Baseball5“ sehr angetan.  Foto: ofa
Die Mittelschüler waren von „Baseball5“ sehr angetan. Foto: ofa

Neutraubling.Über eines sind sich Liebhaber des Sports einig: Irgendwann wird Baseball auch im deutschen Schulsport etabliert sein. Ein Anfang wurde mit einem Teil der 7. und 8. Klassen an der Mittelschule Neutraubling gemacht. Der Weltverband von Baseball und Softball (WBSC) möchte eine vereinfachte Version in Form von „Baseball5“ an die Schulen zu bringen, um die eigene Sportart zu fördern und den Bekanntheitsgrad zu steigern. Der Bayerische Baseball- und Softballverband (BBSV) hat die Aufgabe an die Buchbinder Legionäre, den Regensburger Bundesligisten, delegiert. Da „Baseball5“ eine Straßenversion des klassischen Baseball-/Softball-Spiels ist, kann dies ohne Schläger, hartem Ball und auch ohne Handschuh gelingen. Benötigt werden nur ein weicher Ball, Turnmatten und ein Spielfeld, das in der Größe variieren kann.

Für zwei Stunden besuchten mit Jonas Buchholz und Niklas Rimmel, zwei „Buchbinder Legionäre“, die Mittelschule. Die beiden stellten die schnelle, junge und dynamische Sportart, die sich an den vereinfachten Grundregeln von Baseball und Softball orientiert, vor. Buchholz betreut zurzeit die Softballbundesligamannschaft der Buchbinder Legionäre und Niklas Rimmel befindet sich auf Heimaturlaub in Regensburg. Einige Jahre besuchte das Ausnahmetalent das Sportinternat der Buchbinder Legionäre, bevor er letztes Jahr nach Amerika in das Farm Team der Minnesota Twins in Fort Myers, Florida, berufen wurde.

Nach einer kurzen Regelerklärung der beiden und einer Aufteilung der Jugendlichen in verschiedene Mannschaften folgte die eigentliche Spielerprobung. Anfängliche Missverständnisse wurden schnell geklärt und die Schüler waren mit vollem Eifer und Begeisterung dabei. Es wurde geworfen, geschlagen, gelaufen, gefangen, gelacht und angefeuert. „Das waren zwei tolle Sportstunden, denen hoffentlich noch weitere folgen werden“, erklärt Barbara Gruber, die sich um die Organisation gekümmert hat. (ofa)

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