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Donaustauf

Musikant mit Leib und Seele gestorben

Andreas Schmid aus Donaustauf wurde 79 Jahre alt. 42 Jahre lang musizierte er mit seiner Familie im Dreigesang.

Der Volksmusiker Andreas Schmid (2. v.l.) mit dem Dreigesang. Foto: Vroni Laußer
Der Volksmusiker Andreas Schmid (2. v.l.) mit dem Dreigesang. Foto: Vroni Laußer

Donaustauf.Andreas Schmid aus Donaustauf ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Viele kannten Schmid als Volksmusikanten, der 42 Jahre als Sänger im Dreigesang mit seiner Familie die bayerische Volksmusik pflegte.

Schmid wuchs in Burgweinting auf. In jungen Jahren war er Fußballspieler beim SV Burgweinting und sang bereits damals im Kirchenchor seiner Pfarrgemeinde. Bei der Firma Starkstrom Gerätebau erlernte er den Beruf Elektromaschinenbauer und blieb dem Betrieb 46 Jahre treu. 1973 heiratete er seine Frau Rosi und zog mit ihr nach Donaustauf. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor.

Ehefrau weckte Liebe zur Volksmusik

Über seine Frau, die bereits früher gemeinsam mit ihrer Schwester musizierte, entdeckte er die Liebe zur bayerischen Volksmusik. Bald darauf sang er als Tenor zusammen mit den Schwestern als „Dreigesang Schmid-Wittmann“. Seit 1988 trat er mit seiner Frau Rosi und Tochter Veronika als „Dreigesang Familie Schmid“ auf. In den über 40 Jahren als Volksmusikant sang er bei rund 1000 Auftritten in ganz Bayern und weit darüber hinaus. Darunter gab es viele besondere Momente wie zum Beispiel die Auftritte in der bayerischen Botschaft in Bonn, in Sarnen in der Schweiz, in Lourdes, in Assisi und Loretto.

Der für ihn wohl größte Moment war die volksmusikalische Gestaltung einer Messe im Petersdom in Rom zusammen mit seiner Familien-Musikgruppe. Sein zweites großes Hobby war das Garteln in seinem Schrebergarten. Er war Mitglied im Kleingartenverein, bei der Feuerwehr und bei der Arbeiterwohlfahrt Donaustauf.

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