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Verkehr

Naabbrücke muss saniert werden

Ein Behelfsübergang für Fußgänger soll die Bauphase entschärfen. Immer mehr Kallmünzer ärgern sich über Lärm und Abgase.
Von Martina Neu

Der Markt Kallmünz will die Sanierung des neueren Teils der Naabbrücke in Angriff nehmen. Foto: Martina Neu
Der Markt Kallmünz will die Sanierung des neueren Teils der Naabbrücke in Angriff nehmen. Foto: Martina Neu

Kallmünz.Nach durchwachsenem Besuch der fünf Bürgerversammlungen in den einzelnen Ortsteilen kamen über 50 Bewohner in den Bürgersaal, um sich anzuhören, was Bürgermeister Ulrich Brey zur aktuellen Situation in der Gemeinde zu sagen hatte. Brey erläuterte die finanzielle Situation, die Bevölkerungsentwicklung und stellte verschiedene Baumaßnahmen vor.

Neben den Straßensanierungen standen die Fertigstellung der Schulturnhalle, der Solarpark Kollerhof, der Glasfaserausbau und der Spielplatz in Krachenhausen im Fokus. Beim Ausblick ging der Bürgermeister auf die Erweiterung der Kinderkrippe mit Umlegung der Kindergartenstraße oder neue Baugebieten wie am Spindelberg mit 34 Parzellen ein. Für das sanierungsbedürftige Feuerwehrhaus in Kallmünz soll ein Ideenwettbewerb bezüglich Neubau oder Sanierung durchgeführt werden.

Sperrung der Naabbrücke wohl unausweichlich

Ein großes Problem werden die dringend notwendigen Sanierungen der Naab- und Vilsbrücke im inneren Markt, die sehr kostenintensiv werden dürften. Bei der Naabbrücke läuft es auf eine Sperrung hinaus, was die Verkehrssituation für den inneren Markt verschärfen werde. Brey möchte zumindest einen behelfsmäßigen Übergang für Fußgänger schaffen.

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Erich Laßleben beklagte die zunehmende Belästigung an Sonn- und Feiertagen durch den Durchgangsverkehr von Besuchern in der Langen Gasse, Am Graben und im gesamten inneren und äußeren Markt. Da komme es immer wieder zu Staus und wilden Rangiermanövern. Die Leute, darunter viele Motorradfahrer, kämen nach Kallmünz, würden – oft ohne konkretes Ziel – durch den Markt fahren, dabei aber keine Zeche machen.

Lärm und Abgase stören Anwohner

Einheimische Fußgänger würden dadurch oft gefährdet. „Man braucht sich nur die Autokennzeichen anschauen“, klagte Laßleben. Auch die Fenster könne man nicht mehr aufmachen, Lärm und Abgase würden oft einen schönen Sonntagnachmittag vermiesen. Laßleben forderte eine Sperrung des Marktes an Sonn- und Feiertagen mit entsprechenden Verkehrszeichen. Parken könnten die Besucher im Außenbereich, hier habe man inzwischen viele Möglichkeiten geschaffen.

Zur Frage, wann endlich der Radweg nach Holzheim realisiert werde, antwortete Brey, dass die Grundstücksverhandlungen laufen. Aktuell scheitere es noch an drei Personen, die kein Land abgeben wollen. Brey glaubt an eine Einigung und geht von einem Baubeginn im nächsten Jahr aus.

Zwei Grundstücke verkauft

Ludwig Schmid fragte, ob der genaue Standort der geplanten Fußgängerbrücke über die Vils bereits feststehe und ob eine Verlagerung Richtung Festplatz „Am Schmidwöhr“ noch möglich sei. Dort sei ein Übergang für Besucher des Markts attraktiver. Brey antwortete, dass die ausgewählte Stelle die kürzeste sei und bei einer Versetzung die Hochwasser-Thematik beachtet werden müsse. Erhard Steiner erkundigte sich nach dem aktuellen Sachstand der Vergabe der Bauplätze „Hinterm Gericht“. Hier wurde zwei der drei Grundstücke verkauft. Der Verkauf des dritten Grundstücks konnte aufgrund der Stellungnahmen des Landratsamtes bzw. der Naturschutzbehörde nicht umgesetzt werden.

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