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Bildung

Neue Schulleiterin in Lappersdorf

Das Gymnasium Lappersdorf hat eine neue Chefin. Birgit Ruckdäschel kennt die Schule bereits wie aus der Westentasche.
Von Josef Dummer

Die neue Leiterin des Gymnasiums Lappersdorf, Birgit Ruckdäschel (Mitte), wurde im Beisein des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien, Franz X. Huber, (von links nach rechts) drei Schülervertretern, Landrätin Tanja Schweiger, stellvertretendem Leiter Michael Gerl, Bürgermeister Christian Hauner, Elternbeirätin Susanne Melter und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Sebastian Kerzel, in ihr Amt eingeführt. Foto: Josef Dummer
Die neue Leiterin des Gymnasiums Lappersdorf, Birgit Ruckdäschel (Mitte), wurde im Beisein des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien, Franz X. Huber, (von links nach rechts) drei Schülervertretern, Landrätin Tanja Schweiger, stellvertretendem Leiter Michael Gerl, Bürgermeister Christian Hauner, Elternbeirätin Susanne Melter und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Sebastian Kerzel, in ihr Amt eingeführt. Foto: Josef Dummer

LAPPERSDORF.Die Nachfolgerin von Ulrich Sellner, der im Juli dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde, ist Birgit Ruckdäschel. Sie war seit dem Schuljahr 2013/2014 bereits Sellners Stellvertreterin am Gymnasium Lappersdorf. Bei einer bewegenden Feier wurde Birgit Ruckdäschel vom Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz, Franz X. Huber, in ihr neues Amt eingeführt. Das im Herbst 2012 eingeweihte neue Gymnasium Lappersdorf habe sich schon jetzt einen ausgezeichneten Ruf erworben, lobte der Ministerialbeauftragte.

Angesichts der Ernennung von Birgit Ruckdäschel zur neuen Schulleiterin meinte Huber: „Die Frauen holen auf, und das ist gut so“. Er stellte weiter die große Verantwortung und den Auftrag für so ein breitgefächertes Angebot wie beim Lappersdorfer Gymnasium heraus und empfahl der neuen Leiterin, vor diesem Amt „Respekt, aber keine Angst zu haben“.

Landrätin: „Eine gute Wahl“

Huber zeigte auch den bisherigen Werdegang von Ruckdäschel auf, die vor ihrer Zeit beim Gymnasium Lappersdorf unter anderem im Ausland sowie in der Medienstelle in München beschäftigt war. Als gerade in der jetzigen Zeit besonders wichtig erachtet der Ministerialbeauftragte die demokratische Erziehung und forderte, „neuen Ideen eine Chance zu geben“.

Bildung

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Landrätin Tanja Schweiger sagte, Ruckdäschel sei als neue Schulleiterin eine gute Wahl, weil sie als langjährige Stellvertreterin die besten Voraussetzungen mitbringe und die Schule „wie aus der Westentasche kennt“. Die Landrätin hoffte auf weitere gute Zusammenarbeit und versprach, dass eine moderne Ausstattung des Lappersdorfer Gymnasiums ihr und den Kreisräten immer am Herzen liegen werde. Für die Amtseinführungsfeier hatte der neue stellvertretende Leiter, Michael Gerl, mit vielen Helfern ein unterhaltsames Programm vorbereitet.

Es beinhaltete einen Auftritt von Schülern der sechsten Klassen als Akrobatikformation „Jack Sparrow‘s Crew“ unter der Leitung von Simone Wagner, das Stück „Hip Sticks“ von der Schul-Bigband unter der Leitung von Thorsten Willecke, das Schulorchester mit „Only Time“ von Enya unter der Leitung von Petra Klein sowie zwei mitreißende Auftritte des Schulchors mit „Beautiful Day“ von „U2“ und „Don‘t stop me now“ von „Queen“ unter der Leitung von Ludwig Schwarztrauber.

„Kein geeigneterer Mensch“

Ein ultimatives Eignungsquiz, gestaltet von den Schülern der Klasse 7 d unter der Leitung von Regina Heinrich, konnte die Schulleiterin Ruckdäschel schon einmal erfolgreich absolvieren. Ihr Stellvertreter Gerl und die Vorsitzende des Personalrats, Dr. Eva Zametzer, sprachen Birgit Ruckdäschel ihre Freude über die Ernennung zur neuen Schulleiterin aus, denn „es hätte kein geeigneterer Mensch für diese Stelle gefunden werden können“.

Gesellschaft

Landrätin dankt den Engagierten

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Nach weiteren Grußworten der Elternbeirätin Susanne Melter und des Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Sebastian Kerzel, dankte Ruckdäschel allen, „die zu dieser wunderbaren Veranstaltung beigetragen haben“. Das Gymnasium Lappersdorf liege ihr seit dem Eintritt vor sechs Jahren am Herzen, und sie wolle sich für die Weiterentwicklung, besonders bei der politischen Bildung, bei der Digitalisierung sowie beim Umgang mit der „Künstlichen Intelligenz“, besonders einsetzen.

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