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Ehrenamt

Neues Löschfahrzeug für Geisling

Das Feuerwehrmobil verfügt über integrierte Atemschutzgeräte. Das erspart Zeit.
von Hans Biederer

Die Geislinger begutachten das neue Fahrzeug. Foto: Hans Biederer
Die Geislinger begutachten das neue Fahrzeug. Foto: Hans Biederer

GEISLING.Mit großer Spannung erwarteten viele interessierte Geislinger das Eintreffen des neuen Einsatzfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr. Das Führungsteam um Kommandant Markus Löffler holte das Fahrzeug, ein mittleres Löschfahrzeug (MLF), in Hohenlinden in Oberbayern ab. „Es war für uns ganz wichtig, dass das Fahrzeug mit seinem Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen mit dem sogenannten Feuerwehrführerschein gefahren werden darf“, erklärte der Kommandant.

„Rupert Fischer und Andreas Raith sind berechtigt, Führerscheininhaber der Klasse B intern zu beschulen, so dass die Teilnehmer das Einsatzfahrzeug führen dürfen“, ergänzte Löffler auf Nachfrage. Im Gespräch mit der Mittelbayerischen sagte Bürgermeister Jürgen Koch, dass die Einsatzleistung der Feuerwehr verbessert werde.

Für den schnellen Löscheinsatz besitzt das Fahrzeug einen 600 Liter Wassertank. Neu sind auch die in den Sitzen eingebauten vier Atemschutzgeräte, die bereits während der Fahrt angelegt werden können. „Somit können wir als erstes Fahrzeug am Einsatzort gleich ein Team bereitstellen.“ Darüber freute sich wiederum der Atemschutzbeauftragte Erich Ringlstetter. „Den Sicherungstrupp stellt dann die nächst ankommende Mannschaft“, informierte Markus Löffler.

Der Einsatzraum der Ortsfeuerwehr beläuft sich bei Verkehrsunfällen auf der Bundesstraße bis zur Autobahnanschlussstelle Rosenhof. „Bis ein Rettungssatz am Unfallort ankommt, können wir in der Zwischenzeit mit der neuen Ausstattung das Unglücksfahrzeug soweit stabilisieren, das dann sofort mit der Personenbergung mittels Spreizer oder Schere begonnen werden kann. Das bringt einen zeitlichen Gewinn, der oft lebensnotwendig sein kann“, stellte der 1. Kommandant fest. Im Fahrzeug findet eine sogenannte Staffelbesatzung (Fahrer plus fünf Einsatzkräfte) Platz. Fahrzeug- oder Kleinbrände können mit einer handlichen Schaumpistole gelöscht werden. Ein moderner Lichtmast leuchtet künftig die Einsatzstelle aus.

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