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Gartler

OGV Brennberg ist stolz auf seine Jugend

Unter den 314 Mitgliedern des Vereins sind 34 Kinder. Die sind als „Burggeister“ ganzjährig sehr aktiv.
von Resi Beiderbeck

Viel Lob gab es für die Brennberger „Burggeister“ – hier einige von ihnen mit Jugendleiterin Anita Beer beim Verkaufsstand am Gartenmarkt.  Foto: Beiderbeck
Viel Lob gab es für die Brennberger „Burggeister“ – hier einige von ihnen mit Jugendleiterin Anita Beer beim Verkaufsstand am Gartenmarkt. Foto: Beiderbeck

Brennberg.Bei der Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins im Gasthaus „Zur Burg“ ging Vorsitzende Hildegard Dummer auf den „sehr gut gelungenen und auch finanziell erfolgreichen Gartenmarkt“ ein, bei dem zwei Zentner Kartoffeln in schmackhafte Maultaschen umgewandelt wurden. Am 26. April wird dieser beliebte Markt wieder stattfinden und man ist zuversichtlich, sich auch heuer auf die notwendigen 80 Helfer und die vielen Kuchenspender verlassen zu können.

Schriftführerin Edith Kugler und Kassiererin Gaby Mühlbauer erinnerten an Kurse mit Erna Irrgang und Alois Jobst, sowie an die Fahrt zum Narzissenfest in Bad Aussee. Bei zwei Gründungsfesten hat der OGV die Altäre geschmückt, außerdem beim Christkindlmarkt mitgewirkt und neue Westen für die männlichen Mitglieder angeschafft. Informiert hat sich die Vorstandschaft über die Konditionen für Anschaffung und Betrieb einer Obstpresse. Solche Geräte gibt es in Österreich ab 20 000 Euro, in Deutschland ab 50 000 Euro. Die Anmeldung beim Finanzamt, die Einhaltung strenger Hygienevorschriften und weitere Hürden wären zu überwinden.

Obstpresse käme zu teuer

Nicht zuletzt brauche man einen geeigneten, voll gefliesten Raum und Betreuungspersonal. Beides ist nicht vorhanden und die Kosten stehen in keinem Verhältnis, so dass die Idee nicht weiter verfolgt wird. Dank galt Simon Fischer für die Reparatur der Kühltheken und Hermann Hecht für die Wartung der Gartengeräte. Als unterstützende Kraft wurde Sonja Hecht in die Vorstandschaft berufen.

Kreisfachberaterin Christine Gietl zeigte sich beeindruckt vom umfangreichen Jahresprogramm der Jugendgruppe „Burggeister“. So wurden Haselmaus-Tuben gebastelt und ausgebracht und Futterstationen für Vögel gebaut. Heuer möchten Jugendleiterin Anita Beer und ihre Helfer mit den Kindern ganz im Sinne der Biodiversität am 21. März die Natursteinmauer beim Johanniscenter bepflanzen. Am 7. April trifft man sich zum Osterbasteln und am 17. April zum Ramadama. Man will Zucchinisamen säen und beim Gartenmarkt einen Stand betreiben. Auch eine Fortbildungseinheit für die Betreuer ist geplant.

Gartenmarkt

  • Termin:

    Ende April 2021 wird der 20. Gartenmarkt stattfinden.

  • 100 Jahre OGV:

    Das Jubiläum beginnt schon heuer am 3. Oktober mit dem Säen des Korns für das Drescherfest, das am 22. August 2021 stattfinden soll. Ausweichtermin ist der 29. August 2021. Außerdem geplant ist ein Festabend am 29. Mai 2021 und es sollen 100 Bäume gepflanzt werden, die der OGV spendiert.

Im September wird der Nachwuchs in Frankenberg bei Steffi Fuchs Obst pressen und Apfelmus kochen. Das beliebte Helloweenbasteln wird wieder stattfinden und erstmals beteiligt man sich an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Mit insektenfreundlichen Aktionen will sich die Jugendgruppe um den BMW-Umweltpreis bewerben.

Am 24. Mai besucht der OGV die Landesgartenschau in Ingolstadt. Am 28. Juni wird vormittags das 70-jährige Bestehen des OGV Rettenbach und nachmittags das Gründungsfest in Bruckbach besucht. Einen Tag im gemeindlichen Ferienprogramm gestaltet der Verein am 3. August.

100 Jahre – 100 Bäume

Und was ist für das Jubiläumsjahr 2021 geplant, wenn der OGV zum 20. Mal einen Gartenmarkt abhält und 100 Jahre alt wird? Nach einem Gottesdienst will man am 29. Mai 2021 mit den Gemeindevereinen in der Turnhalle feiern und bei dieser Gelegenheit die Aktion „100 Jahre – 100 Bäume“ starten. Dabei verschenkt der OGV Bäume an seine Mitglieder. Außerdem wird der Verein einer Anregung von Sepp Zierer folgend ein Drescherfest veranstalten. Weil die jungen Leute nicht mehr wissen, wie das früher funktionierte, wird heuer am 3. Oktober auf dem Feld der Familie Schuß in Nähe der Schule das Korn gesät, das kommendes Jahr geerntet und im August gedroschen wird. „Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht“, sagte die Vorsitzende.

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