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Gemeinderat

Parkautomaten am Badesee kommen

Ab Mai müssen Autofahrer am Schwetzendorfer Weiher Tickets lösen. Wer nicht zahlt, muss mit einer Strafe rechnen.
Von Claudia Kreissl

So früh im Jahr lockt der Schwetzendorfer Weiher noch keine Badegäste an. Doch wenn im Mai die Badesaison beginnt und erste Besucher mit dem Auto zum See kommen, müssen sie an Automaten Parktickets lösen. Foto: Claudia Kreissl
So früh im Jahr lockt der Schwetzendorfer Weiher noch keine Badegäste an. Doch wenn im Mai die Badesaison beginnt und erste Besucher mit dem Auto zum See kommen, müssen sie an Automaten Parktickets lösen. Foto: Claudia Kreissl

Pettendorf.Wer künftig am Schwetzendorfer Weiher parken will, der muss zahlen. Laut Gemeinderatsbeschluss wird das Gelände spätestens bis zum Beginn der neuen Badesaison mit Parkautomaten ausgestattet. Die Überwachung der Gebührenpflicht übernimmt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz mit Sitz in Amberg.

Der fließende Verkehr wird in der Gemeinde Pettendorf schon seit 2014 durch den Zweckverband überwacht. Nun folgt auch der ruhende Verkehr. Vor allem Falschparker sollen durch regelmäßige Kontrollen und etwaige Strafzettel zur Räson gebracht werden. Die Mitarbeiter des Zweckverbandes werden sich aber auch um die parkenden Fahrzeuge am Schwetzendorfer Weiher kümmern. Denn ab 1. Mai müssen motorisierte Badegäste an den bis dahin aufgestellten Parkautomaten ein Ticket lösen und dieses beim Parken gut sichtbar hinter der Autoscheibe platzieren. Wer ohne zu zahlen parkt, der muss künftig mit einer Strafe rechnen. Die Parkgebühr beträgt zwischen 9 und 17 Uhr für Autos zwei Euro. Dauerkarten gibt es auch weiterhin, betonte Bürgermeister Eduard Obermeier. Gemeindebürger zahlen für eine Jahreskarte 20 Euro, auswärtige Gäste 25 Euro.

Blick in die Natur

Das Architekturbüro „schön und gut“ aus Maxhütte-Haidhof ist der Sieger des von der Gemeinde ausgelobten Architektenwettbewerbs zur Planung des neuen Ärztehauses. Insgesamt drei Büros beteiligten sich an dem Wettbewerb. Eine Jury aus Architekten, Mitgliedern des Gemeinderats und den künftigen Nutzern des Ärztehauses übernahm die Beurteilung der eingereichten Vorschläge.

Das Architekturbüro „schön und gut“ punktete unter anderem in der Funktionalität der Räume, sagte Obermeier. Die funktionelle Einheit von Empfang und Wartebereich verspreche kurze Wege. Als Pluspunkt wertete die Jury auch die Raumaufteilung. Sowohl vom Wartebereich als auch von den Sozialräumen gewähre das Gebäude Ausblicke in die Landschaft, so die Jury in ihrer Bewertung. Darüber hinaus passe das Gebäude mit Satteldach auch gut ins dörfliche Bild.

Rund 230 Quadratmeter an Fläche werden den Ärzten in den neuen Räumlichkeiten im Pettendorfer Gewerbegebiet zur Verfügung stehen. Läuft alles nach Plan, dann beginnen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr. Die Fertigstellung des Gebäudes erhofft sich Obermeier etwa Mitte nächsten Jahres. Die Bausumme bezifferte er auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Investition soll die ärztliche und medizinische Grundversorgung vor Ort dauerhaft sichern. Finanziert wird das Projekt durch eine langfristige Kreditaufnahme.

Wissenswertes über Bienen

In Verzug ist die Kommune mit ihrem Leader-Projekt „Bienenerlebniswelt Pettendorf.“ Bis Ende Mai sollte das Projekt eigentlich abgeschlossen sein, doch aufgrund des unerwartet hohen Arbeitsaufwandes könne der Zeitplan nicht eingehalten werden, bedauerte Obermeier. Deshalb sprach sich der Gemeinderat dafür aus, beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine Verlängerung der Projektlaufzeit bis März 2020 zu beantragen.

Bis dahin soll der Bienenlehrpfad fertig sein, der vom Parkplatz beim Tierheim über Hinterberg und Hummelberg nach Adlersberg und entlang des Radwegs wieder zurück zum Ausgangspunkt führen soll. Entlang des Rundweges sind unter anderem Bienenweiden, Wildbienenhügel und Insektenhotels vorgesehen. Wissenswertes zum Thema Honig- und Wildbienen gibt es darüber hinaus an fünf Infotafeln zu lesen. In Zusammenarbeit mit den Planern und der Projektsteuerung von „Pettendorf blüht“ wurde bereits ein Konzept zum Inhalt der Tafeln erarbeitet, berichtete Obermeier. Neben informativen Texten werden die Tafeln auch mit Bildern und kleinen Aufgaben für Kinder versehen. Denn der Bienenlehrpfad soll auch die Kinder der Grundschule Pettendorf-Pielenhofen zu einem gemeinsamen Schulspaziergang animieren.

Triathlon

  • Sperrung:

    Für Unmut im Gemeinderat sorgte die Ankündigung einer Vollsperrung während des Regensburg Triathlons am 4. August von 9.30 bis 13.30 Uhr. Von der Sperrung betroffen sind die Gemeindeteile Aichahof und Schwetzendorf.

  • Beeinträchtigung:

    „Die Sperrung führt zu einer unzumutbaren Beeinträchtigung, die nicht hingenommen werden kann“, ärgerte sich Bürgermeister Eduard Obermeier. Betroffen ist auch der Schwetzendorfer Weiher.

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