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Pausenhöfe erwachen zum Leben

Die naturnahe Aufwertung der Realschule Obertraubling ist abgeschlossen.

Schulleiterin Monika Müller-Sperl, Karl Artinger (ausführende Firma), Lehrerin Kathrin Geigenberger, Referent Harald Hillebrand, Landrätin Tanja Schweiger und Lehrerin Susanne Krause (v. l.) besichtigten das Pausenhofprojekt an der Realschule Obertraubling. (Foto: Stefan Lex)
Schulleiterin Monika Müller-Sperl, Karl Artinger (ausführende Firma), Lehrerin Kathrin Geigenberger, Referent Harald Hillebrand, Landrätin Tanja Schweiger und Lehrerin Susanne Krause (v. l.) besichtigten das Pausenhofprojekt an der Realschule Obertraubling. (Foto: Stefan Lex)

Obertraubling.Die naturnahe Aufwertung der Pausenhöfe an der Realschule Obertraubling wurde in der letzten Phase wegen der Corona-Pandemie ohne die Beteiligung der Schüler fertiggestellt. Landrätin Tanja Schweiger besichtigte die mit der Schulfamilie geplanten Arbeiten.

Der Referent der Landrätin, Harald Hillebrand, erläuterte, dass bei der Umsetzung Wert auf Biodiversität und Artenvielfalt gelegt wurde und gleichzeitig ein Schul-Nutz- und Erlebnisgarten entstehen konnte. Damit solle eine Brücke zwischen Ökologie, Naturschutz, Handwerk, Bürgerbeteiligung und Pädagogik geschlagen werden. Es gebe nun ausreichend Sitzgelegenheiten. Farblich abgestimmte Sitzmöbel dienen als grünes Klassenzimmer, welches von einem Sonnensegel überspannt wird. Eine künstlerisch mit Glasbrocken gestaltete Gabionenwand schützt vor fremden Blicken und Lärm. Die errichteten Tore ermöglichen ebenso wie die Tischtennisplatten und die neu errichtete Kletterwand, den Bewegungsdrang zu stillen.

Drei Großbäume und über 500 Sträucher und Stauden wurden gepflanzt. Mit Nuss- und Obstbäumen, Beerensträuchern und heimischen Blütensträuchern wurde dafür gesorgt, dass Schüler und Insekten voll auf ihre Kosten kommen. So wachsen auf über 40 Metern Trockenmauern heimische Kräuter und Gartenkräuter wie Thymian, Oregano, Schnittlauch, Salbei oder Lavendel. Die Schülerinnen und Schüler stellen noch ein großes Insektenhotel in der Nähe der Kompostplätze auf und auch ein Bienenstock soll noch auf der Ostseite des Gebäudes aufgestellt werden.

Direktorin Monika Müller-Sperl freute sich: „Der Pausenhof ist ein Lichtblick in der jetzigen Zeit.“ Auch Landrätin Tanja Schweiger zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dankte den Beteiligten, da das ganze Konzept nur durch die konstruktive Zusammenarbeit aller Mitwirkenden möglich gewesen sei.

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