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Abhilfe

Pentling will Halteverbot gegen Chaos

Die Pentlinger Hauptstraße ist eine Ausweichroute. Damit der Verkehr zu Stoßzeiten fließt, wird nun das Parken eingeschränkt.
Von Gabi Hueber-Lutz

Die Hauptstraße in Pentling: Wenn es auf der Autobahn kracht, ist hier Stau. Navis lotsen Autofahrer dann durch den Ort. Foto: Gabi Hueber-Lutz
Die Hauptstraße in Pentling: Wenn es auf der Autobahn kracht, ist hier Stau. Navis lotsen Autofahrer dann durch den Ort. Foto: Gabi Hueber-Lutz

Pentling.Die Hauptstraße durch den Ort ist eine Quelle des Ärgers. Ist Stau auf der Autobahn oder generell rund um Regensburg, lotst das Navi Ortsfremde durch die relativ schmale Straße. Donnerstag- und Freitagnachmittag ist es besonders schlimm. Von flüssigem Verkehr kann dann oft keine Rede mehr sein.

Zu einer Verkehrsschau mit der Polizei und Fachleuten waren viele Anwohner der Straße gekommen. Die Ergebnisse wurden nun im Gemeinderat diskutiert. Die Hauptforderung war die nach einer Tempo-30-Zone. Diese Geschwindigkeit gilt auch jetzt schon, aber zusätzlich würde bei einer Tempo-30-Zone auch noch rechts vor links gelten. Der Verkehr würde dadurch langsamer fließen und es wäre abschreckender, hier zu fahren. Auch der durchfahrende Bus müsste das natürlich beachten, immer abbremsen und wieder anfahren. Genauso wie die Radfahrer. Diese Regelung wurde nach längerer Diskussion abgelehnt.

Projekt

Kritik an Baugenehmigungen in Pentling

Der Gemeinderat ist unschlüssig, ob es künftig einen Bauausschuss geben soll. Ein Aparthotel im Gewerbegebiet wird kommen.

Franz Kreil brachte am Ende vieler weiterer Detailbeschlüsse einen ganz anderen Vorschlag für die Hauptstraße: Die Verkehrsschau habe stattgefunden, damit sich das Chaos bessert, sagte er. Kein einziger der jetzt gefassten Beschlüsse trage aber dazu bei.

Verkehr flüssig ableiten

Abhilfe brächte lediglich ein absolutes Halteverbot und zwar am Donnerstag und am Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr. „Das ist die einzige Lösung, die im Moment Entlastung bringt.“ Der Verkehr könne dann wenigstens abfließen. Diesem Vorschlag schloss sich eine knappe Mehrheit von neun zu acht Stimmen an. Die Regelung soll beobachtet werden und vom Alten Tor bis zum Reiterweg gelten.

Umgesetzt werden außerdem folgende Vorschläge: Weil der Fußweg der Erlenstraße nach der Einmündung in die Hauptstraße endet, soll bis zur Autobahnbrücke ein Schutzstreifen markiert werden. Die Regensburger Verkehrsüberwachung soll gebeten werden, in der Hauptstraße zusätzliche Messpunkte zu markieren und dort die Geschwindigkeit zu kontrollieren.

Feuerwehr-Anbau

  • Vorhaben:

    Das Dachgeschoss im Anbau des Feuerwehr-Gerätehauses Pentling wird ausgebaut. Malerarbeiten und Endreinigung wird die Feuerwehr selber übernehmen.

  • Bewertung:

    Willi Haubner war gegen eine Beteiligung, wegen der großen Einsatzlast der Wehr, Bürgermeisterin Wilhelm sagte, das sei ein Vorschlag der Wehr selber, Franz Schiller betonte, das fördere den Zusammenhalt. (lhl)

Um schwere Lkws von der Durchfahrt abzuhalten, besteht der einstimmige Wunsch des Gremiums, eine Beschränkung auf zwölf Tonnen zu erlassen. Dafür ist auch eine Vorwarntafel auf der Autobahn notwendig. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm wird sich deswegen an das Landratsamt und die Autobahndirektion wenden.

Der Rechnungsprüfungsausschuss, bestehend aus Franz Kreil, Jürgen Neumüller und Bruno Weigt, hat die Jahresrechnung der Gemeinde von 2018 geprüft. Insgesamt seien die tatsächlichen Zahlen sehr nahe an den Zahlen des Haushaltsplans gewesen, stellte Kreil fest. Handlungsbedarf sieht der Ausschuss bei den nicht genommenen Urlaubstagen, führte Neumüller aus. Die Überstunden seien abgebaut worden, aber die Zahl der nicht genommenen Urlaubstage ist gewachsen.

Wohnbau

Wirbel um Pentlings Bau-Regeln

Weil Wohnraum knapp ist, denkt Pentling über neue Bauregularien nach. Alte Siedlungen würden dann anders aussehen.

Dr. Christian Hartl sprach von „dramatisch“ vielen Tagen, nämlich 460. Er bat darum, einen Vorschlag zu erarbeiten, wie man das verbessern könne. Bürgermeisterin Wilhelm sagte das zu. Einstimmig entlastete das Gremium die Verwaltung.

Große Photovoltaikanlage

Auf acht Hektar Fläche soll beim Kohlenschacht eine Photovoltaikanlage errichtet werden. Würde man sich auf den sowieso erlaubten Streifen von 110 Meter entlang der Autobahn beschränke, wäre die Fläche ein Drittel kleiner. Im ersten Aufstellungsbeschluss war bereits die ganze Fläche drin. Die Mehrheit fand die Größe in Ordnung und sprach sich mit 13 zu 4 Stimmen dafür aus.

Mit der Feuerwehr Neudorf werden Gespräche wegen des benötigten neuen Fahrzeugs geführt. Das jetzige ist mittlerweile 30 Jahre alt.

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