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Lappersdorf

Personalnot auch beim AKS Lappersdorf

Die Arbeitsgemeinschaft „Ambulante Krankenpflegestation“ (AKS) Lappersdorf blickte bei ihrer Herbstversammlung auf eine positive Halbjahresperiode zurück.
Josef Dummer

Die Arbeitsgemeinschaft „Ambulante Krankenpflegestation“ (AKS) Lappersdorf blickte bei ihrer Herbstversammlung auf eine positive Halbjahresperiode zurück. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Die Arbeitsgemeinschaft „Ambulante Krankenpflegestation“ (AKS) Lappersdorf blickte bei ihrer Herbstversammlung auf eine positive Halbjahresperiode zurück. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Lappersdorf.Die Finanzverwalter Susanne Habenschaden und Otmar Rohrwild durften zum vierten Mal in Folge bei den Versammlungen ein gutes Geschäftsergebnis vermelden. Auch für die nähere Zukunft seien positive Zahlen zu erwarten. Eine großzügige Spende des zur Unterstützung der AKS gegründeten Elisabethenvereins wird nach Angaben der Kassenverwalter für notwendige Ausgaben beim Fuhrpark verwendet, der mehr und mehr auf E-Autos umgestellt werden soll. Die Geschäftsführerin Edith Manz blickte auf das vergangene Halbjahr zurück. Das Patientenfest war ein Erfolg: 65 Teilnehmer waren ins Aurelium gekommen. Auch beim diesjährigen Adventsmarkt des Marktes Lappersdorf in Oppersdorf wird sich die AKS wieder mit einem Stand beteiligen, gab Manz bekannt. Sie bedankte sich außerdem beim Markt Lappersdorf für den Investitionskostenzuschuss von 30 000 Euro.

Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag einer Satzungsänderung, die in erster Linie die Besetzung und den Zeitraum einer Wahlperiode für die Vorstandschaft betraf. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde einstimmig Dr. Stephan Hülsmann gewählt. Dieser Posten hatte bei den jüngsten Neuwahlen nicht besetzt werden können. Laut Mitteilung der Stationsleiterin Margareta Eichhammer werden derzeit zwischen 160 und 170 Patienten betreut. Die Touren der Schwestern seien sehr gut ausgelastet. Derzeit könnten sogar noch Patienten aufgenommen werden, sofern sie zeitlich flexibel sind. Der allgemeine Personalnotstand in der Pflege betrifft nach Angaben von Geschäftsleiterin Manz auch die AKS Lappersdorf. Auf dem Arbeitsmarkt seien keine Pflegekräfte zu bekommen, so dass weiter auf die eigene Ausbildung gebaut werden müsse. Sie sprach allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein großes Lob aus, weil diese die Notstände stets unbürokratisch ausglichen.

Ein zweites E-Auto steht auf dem Wunschzettel der AKS. Dafür werden Sponsoren gesucht. Am Ende der Versammlung bedankten sich der Vorsitzende, Bürgermeister Christian Hauner, für die gute und wichtige Arbeit der AKS für den Markt Lappersdorf sowie der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit. (ldk)

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