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Pettendorf

Pettendorf sucht einen neuen Nahversorger

Nach über 20 Jahren stellte der Edeka-Markt zum Jahresende mangels Nachfolge seinen Betrieb in der Gemeinde Pettendorf ein.

Gabi Lobenhofer, Margit Brumbauer, Bürgermeister Obermeier und Uli Walter (von links) bei der Verabschiedung  Foto: Obermeier
Gabi Lobenhofer, Margit Brumbauer, Bürgermeister Obermeier und Uli Walter (von links) bei der Verabschiedung Foto: Obermeier

Pettendorf.Damit endet die wohnortnahe Versorgung für eine ganze Gemeinde und hinterlässt eine große infrastrukturelle Lücke, so Bürgermeister Eduard Obermeier. Über viele Jahre hinweg war der Markt zu einer Selbstverständlichkeit geworden und hat auch Backstube und Postfiliale beherbergt. Auch die Annahme von Textilreinigung und Lotto waren Bestandteil des Angebots.

Der Eigentümer und die Gemeinde sind seit geraumer Zeit auf der Suche nach Nachfolgelösungen. In Betracht kommen alle gängigen Versorger, am liebsten natürlich ein Vollsortimenter, so Obermeier. Falls dieser Weg nicht erfolgreich sei, werde parallel bereits eine Dorfladenlösung untersucht. In jedem Fall müsse für eine Gemeinde mit gut 3600 Einwohnern wieder ein Nahversorgungsangebot gelingen. Die Postfiliale ist ab Februar behelfsmäßig mit einer Containerlösung am neuen Friedhof erreichbar. Obermeier bedankte sich mit einem kleinen Präsent im Namen der Gemeinde und der Vereine bei Chefin Margit Brumbauer und Ihrem Team für die Zusammenarbeit über zwei Jahrzehnte hinweg.

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