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Pettendorf

Pettendorfer regeln Parken vorm Rathaus

Ab September gilt auf dem Parkplatz vor dem Rathaus und am Turnwiesl von Montag bis Freitag Parkscheibenpflicht und eine Höchstparkdauer von zwei Stunden.
Claudia Kreissl

Ab September gilt auf den Parkplätzen rund um das Rathaus Parkscheibenpflicht und eine Höchstparkdauer von bis zu zwei Stunden. Foto: Claudia Kreissl
Ab September gilt auf den Parkplätzen rund um das Rathaus Parkscheibenpflicht und eine Höchstparkdauer von bis zu zwei Stunden. Foto: Claudia Kreissl

Pettendorf.Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. „Die Maßnahmen werden notwendig, da der Individualverkehr in diesem Bereich immer mehr wird“, sagte Bürgermeister Eduard Obermeier.

Rund um das Rathaus herrscht viel Verkehr – und das im wahrsten Sinne des Wortes. In seinem Umfeld befinden sich nicht nur die Kirche und die beiden Friedhöfe, sondern auch der Kindergarten, der Kinderhort, das Pfarrheim, die Bücherei und demnächst zusätzlich der provisorische Kindergarten am Turnwiesl. Gerade während der Bring- und Abholzeiten des Kindergartens sei die Verkehrssituation schon sehr grenzwertig, führte der Bürgermeister aus. Aktuell stehen vor dem Rathaus 25 Parkplätze zur Verfügung. Hinzu kommen die Stellplätze auf dem Turnwiesl, die sich aufgrund des provisorischen Kindergartens auf sechs reduzieren werden.

Durch die Engstelle in der Margarethenstraße sei vor allem dann mit Behinderungen zu rechnen, wenn nicht genügend Parkplätze zur Verfügung stehen, sagte Obermeier weiter. Das häufige Rangieren der ein- und ausfahrenden Fahrzeuge führe nicht nur zu Wartezeiten am Eingangsbereich der Margarethenstraße, sondern auch zu gefährlichen Situationen mit Fußgängern. „Aktuell ist ein Großteil der Parkplätze tagsüber von Mitarbeitern der Gemeinde, des Kindergartens, der Pfarrei oder der Kinderplätze belegt und steht der Allgemeinheit deshalb nicht zur Verfügung“, stellte der Bürgermeister fest. Um die Parkplätze rund um das Rathaus für Kurzzeitparker freizuhalten, schlug Obermeier vor, eine Parkregelung mit Parkscheibe einzuführen. Dadurch sollen die Beschäftigten angehalten werden, die Parkplätze in der näheren Umgebung zu nutzen, beispielsweise am neuen Friedhof.

Diesem Vorschlag stimmten die Gemeinderatsmitglieder einstimmig zu. Ab September werden Schilder auf die Parkscheibenpflicht hinweisen. Auf den Parkplätzen rund um das Rathaus darf dann maximal noch zwei Stunden geparkt werden. Diese Regelung gilt von Montag bis Freitag in der Zeit von sieben bis 18 Uhr. Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz wird das Einhalten der neuen Parkregeln überwachen und Zuwiderhandlungen mit Bußgeldern belegen, kündigte Eduard Obermeier abschließend an.

Ebenfalls ab 1. September werden die Elternbeiträge im Kindergarten St. Margareta den Erfordernissen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) angepasst, informierte Obermeier. Eine Neustaffelung der Elternbeiträge für die einzelnen Buchungskategorien sei zwingende Voraussetzung für den Erhalt der staatlichen Leistungen. Die Änderung werde allerdings kaum finanzielle Auswirkungen auf die Eltern der Kindergartenkinder haben, da der Beitragszuschuss pro Kind im Monat 100 Euro beträgt und die Eltern deshalb überwiegend keinen Beitrag aus der eigenen Tasche bezahlen müssen. (lck)

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