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Pfatter investiert in Atemschutz

Insgesamt 27000 Euro lässt sich die Gemeinde die neue Ausrüstung kosten.

Der neue Bürgermeister Hans Biederer zusammen mit Kommandant Gerald Lugauer und einer Feuerwehr-Abordnung bei der Übergabe: Es war eine der ersten Amtshandlungen Biederers. Foto: Gemeinde/Biederer
Der neue Bürgermeister Hans Biederer zusammen mit Kommandant Gerald Lugauer und einer Feuerwehr-Abordnung bei der Übergabe: Es war eine der ersten Amtshandlungen Biederers. Foto: Gemeinde/Biederer

PFATTER.Acht neue MSA-Pressluftatmer und Vollmasken erhielt die Stützpunkt-Feuerwehr Pfatter. Bürgermeister Hans Biederer freute sich, dass eine seiner ersten offiziellen Amtshandlungen gleich den Ortsfeuerwehren zugutekam. „Bei insgesamt acht Atemschutzgeräten unserer Wehr ist vor wenigen Tagen die Prüfungsfrist abgelaufen. Außerdem stellt die Firma zum Jahresende die Ersatzteillieferung ein. Darum haben wir uns frühzeitig an die Gemeinde gewandt“, so Kommandant Gerald Lugauer in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

In der Gemeinderatssitzung im Februar wurde daraufhin beschlossen, diese Geräte gegen neue zu ersetzen. Der Auftrag ging mit einem Volumen in Höhe von 27 092 Euro an die Firma Kilian Fire & Safety GmbH & Co. KG aus Zwiesel. Außendienstmitarbeiter Johann Dachs übergab die auf dem neusten Stand befindlichen MSA-Pressluftatmer und Vollmasken an die Stützpunktwehr. Neben dem wesentlich leichteren Gewicht der Komposite-Flaschen überzeugte Atemschutzbeauftragten Rolf Pappenberger auch der sehr gute Tragekomfort und die übersichtliche Druckanzeige. Für 2. Kommandanten Andreas Fuchs bringt außerdem die neue Technik des Überdrucksystems viele Sicherheitsvorteile: „Brandgase können so nicht mehr in die Maske dringen, weil darin ein leichter Überdruck vorherrscht. Ideal ist auch, dass ein zweiter Anschluss vorhanden ist. So kann nicht nur der eigene Partner im Notfall mit Sauerstoff versorgt werden, sondern auch zu rettende Personen“, führte Fuchs an. Bürgermeister Hans Biederer betonte, dass die Sicherheit für die Einsatzkräfte mit den neuen Geräten deutlich erhöht wurde. „Ich hoffe nur, dass die Atemschutzgeräte möglichst selten zum Einsatz kommen müssen“, so der Bürgermeister.

Außerdem erhielten sämtliche Ortsfeuerwehren von Bürgermeister Hans Biederer für ihre aktiven Einsatzkräfte insgesamt 170 rote Mund-Nasen-Schutzmasken. „Nach dem Betreten des Gerätehauses streift sich jeder seine eigene Maske über. Ob auf der Fahrt zum Einsatzort oder bei Übungen werden diese getragen“, erklärt Kommandant Gerald Lugauer. „Sollten wir Personenkontakt am Unglücksort haben, nutzen wir aber FFP2- oder Filtervollmasken“, ergänzte die 2. Kommandantin Bettina Sperl aus Geisling. Angefertigt hat die knallroten Masken Sandy Aumüller.

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