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Umwelt

Pielenhofen geht auf Energiesparkurs

Energieagentur und Gemeinde bauen ein Klimaschutzmanagement auf. Auch die Bürger ins Boot geholt werden.

2. Bürgermeister Ebkemeier, Ludwig Friedl (Energieagentur), 3. Bürgermeister Gruber und Sebastian Zirngibl (Energieagentur) bei der Vertragsunterzeichnung mit der Energieagentur  Foto: Christian Winterhalter
2. Bürgermeister Ebkemeier, Ludwig Friedl (Energieagentur), 3. Bürgermeister Gruber und Sebastian Zirngibl (Energieagentur) bei der Vertragsunterzeichnung mit der Energieagentur Foto: Christian Winterhalter

Pielenhofen.Die Gemeinde gehört zu den ersten sechs in Bayern, die das Energie-und Klimaschutzmanagement (EKM) der Deutschen Energieagentur (dena) einführen. Auf Anregung von 3. Bürgermeister Rudolf Gruber beschloss der Gemeinderat nun dieses Projekt und holte dazu die Energieagentur Regensburg ins Boot.

Mit dem EKM kann die Gemeinde Energie und Geld einsparen und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gruber hatte Kontakt mit Ludwig Friedl, dem Geschäftsführer der Energieagentur, aufgenom-men, um die Situation in der Gemeinde Pielenhofen zu analysieren. Er bleibt der Ansprechpartner für die Agentur.

Friedl berichtete in der Sitzung über die Struktur und die Aufgabenbereiche der Energieagentur. Sie biete ihr Dienste in verschiedenen Bereichen von Klimaschutz und Energiewende an. Ob technische Beratung, Steuerung von Projekten oder Bürgerbeteiligung mit Information, Kommunikation und Moderation – die Energieagentur arbeite eng mit den politischen Gremien zusammen und unterstütze die Verwaltung. Nun wird zuerst die Ausgangssituation im Hinblick auf den energetischen Standard gemeindlicher Gebäude analysiert, dann werden Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Umstieg auf erneuerbare Energien entwickelt und umgesetzt.

Die Optimierung betrifft die ehemalige Domspatzenturnhalle, den Klosterstadl, die ehemalige Grundschule, das Sportheim und weitere gemeindliche Gebäude. Ein Schwerpunkt soll auch die Optimierung des Nahwärmenetzes werden. Privateigentümer sollen sich an die Nahwärmeversorgung anschließen können. Dritter Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll die Einbindung und Aktivierung der Bürger sein.

Die Energieagentur bietet das Qualitätsmanagementsystem der Deutschen Energieagentur (dena) an. Die Bayernwerk Netz GmbH unterstützt die ersten bayerischen Teilnehmerkommunen durch eine Förderpartnerschaft. Von den Kosten in Höhe von 5000 Euro für die nächsten zwei Jahre verbleiben nur 2000 Euro als Eigenanteil bei der Gemeinde. (lal)

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