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Feuerteufel

Pkw-Brände: Der Staatsschutz ermittelt

Nachdem in Beratzhausen ein Feuerteufel die Autos von drei Amerikanern in Brand gesetzt hat, sind der Staatsschutz und die US-Army eingebunden.

Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Sonntag in Beratzhausen drei Autos mit Benzin übergossen und angezündet. Dieser Ford Fusion war rund 25000 Euro wert. Fotos: Seidl

Beratzhausen.Wie bereits am Montag berichtet, wurden in der Nacht zum Sonntag in der Oberpfalzstraße in Beratzhausen drei Autos vorsätzlich in Brand gesteckt. Etwa vier Stunden später brannte noch ein Pkw in einer Garage in der Argula-von-Stauff-Straße. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt auch, ob zwischen den Brandfällen ein Zusammenhang besteht.

Mit Unterstützung von Brandermittlern des Bayerischen Landeskriminalamts untersuchten die Beamten der Kripo Regensburg am Montag die Brandorte. Dabei wurden Gegenstände zur Untersuchung und Auswertung sichergestellt. Ein Ergebnis zu diesen Prüfungen liegt noch nicht vor.

Bislang kann auch laut dem Polizeipräsidiums Oberpfalz keine Aussage getroffen werden, ob das in der Garage in Brand geratene Fahrzeug vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Zudem steht nicht fest, ob ein, in der Nähe des zweiten Brandorts festgenommener 55-jähriger Beratzhausener mit den Bränden in Verbindung steht. Der Mann wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft am Sonntagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Da bei drei betroffene Fahrzeugen amerikanische Staatsangehörige die Fahrzeughalter waren, ist auch das Kommissariat Staatsschutz der Kripo Regensburg und der Kriminaldienst der US-Army in die Ermittlungen eingebunden.

Zur Motivlage können zum derzeitigen Ermittlungsstand keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an und laufen laut Polizei in alle Richtungen.

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