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Sinzing/Eilsbrunn

Positive Wende: Frauenbund besteht weiter

Das Aufatmen beim Frauenbund Eilsbrunn-Thumhausen ist groß – es geht weiter.

Die neue Führungsmannschaft des Frauenbunds mit Vorsitzender Martina Ostermeier (rechts im Bild mit den Diözesanvertreterinnen links im Bild)  Foto: Gertraud Pilz
Die neue Führungsmannschaft des Frauenbunds mit Vorsitzender Martina Ostermeier (rechts im Bild mit den Diözesanvertreterinnen links im Bild) Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Buchstäblich im letzten Moment vor der entscheidenden Sitzung zur Auflösung in der Gaststätte Erber, kam die Wende. Noch am Vormittag des entscheidenden Sitzungstags liefen die Telefondrähte heiß. Es wurde innerhalb einer Gruppe von Frauen große Überzeugungsarbeit geleistet, so Ingrid Haunschild von der bisherigen Vorstandschaft, so dass man kurzfristig einen Vorschlag zu einer neuen Führungsmannschaft bringen konnte.

Es hätten sich sozusagen über Nacht sieben Freiwillige zusammengefunden, die sich der Wahl zu einer neuen Führungsmannschaft stellen wollten, berichtete Haunschild den 43 anwesenden Frauen bei der Krisensitzung. Die Wochen der Ungewissheit, ob Auflösung oder nicht, seit der Jahresversammlung im Juni hätten nun ein Ende.

Als neue Vorsitzende übernimmt ab 1. Januar 2020 Martina Ostermeier (Eilsbrunn) das Zepter. Ihre Stellvertreterin ist Angela Meier (Kühschlag). Die Aufgabe als Kassenwartin übernimmt Doris Sußbauer und Conny Bauer aus Schönhofen stellt sich als Schriftführerin zur Verfügung. Sabine Mergel (Eilsbrunn), Anna Obenhofer (Haugenried) und Gaby Obergrußberger (Thumhausen) unterstützen als Beirätinnen die Vorstandschaft besonders auch in den Pfarreifilialen. Mit großer Freude wurden die Personalvorschläge von der Versammlung einstimmig angenommen. Positiv wurde gewertet, dass mit der neuen Führungsmannschaft ein Generationenwechsel eingeleitet werden konnte, der die Jüngeren zum Mitmachen motivieren soll, so die Meinung vieler Anwesenden.

Josefa Bauer und Luise Fischer vom Diözesanverband fiel ein Stein vom Herzen, wie sie sagten, denn man verliere nur ungern einen Zweigverein. Ingrid Meier vom Bezirk Parsberg, dem die Eilsbrunner angehören, sprach von einem großen Glück, das der Eilsbrunner Verein habe. Die Wende in der von der Auflösung bedrohten Frauengemeinschaft vor Ort habe gezeigt, dass eine tiefe Verankerung der Frauen mit ihrer Pfarrei und dem Dorfleben bestehe, so deren Statement zur Neusituation.

Pfarrer Michael Götz betonte, ihn erfülle große Freude über die tolle Überraschung in Sachen Fortbestand der Frauengemeinschaft. Ein großer Stein sei ihm vom Herzen gefallen, denn der Frauenbund sei eine große und verlässliche Säule, um das Pfarreileben lebendig zu halten. (lpe)

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